Allegorien der Gelehrsamkeit während der Türkenkriege
Wohl flämischer Meister
tätig Ende 16. Jh.
Öl/Lw., 44 x 61 cm, l. o. Allianzwappen von Otto Krage (1611-1666) und seiner Frau Anna Rosenkrantz-Krage (verheiratet 1645, +1688), etw. rest., doubl. - Das Gemälde mit dem ungewöhnlichen Programm könnte von Otto Krage ausweislich des Wappens anläßlich seiner Hochzeit 1645 erworben worden sein. Einige Herren im Zentrum führen eine gelehrte Diskussion über Geographie. An den Seiten sind Allegorien der Malerei, der Alchemie und der Musik dargestellt, während im Hintergrund die Türkenkriege toben. Bei der einzigen aus dem Bild zum Betrachter schauenden Person handelt es sich möglicherweise um den Auftraggeber selbst. Er stellt sich als universal gebildeten Mann vor, der möglicherweise auch im Krieg als Heerführer oder Diplomat tätig war. Die Mode deutet auf Entstehung des Bildes gegen Ende des 16. Jhs. hin. Die Mariensäule und der Türkenkrieg verweisen auf den österreichischen oder oberitalienischen Schauplatz, der Auftraggeber ist also vermutlich nicht der dänische Reichsrat Otto Krage, die Darstellung entsprach aber vielleicht dem Selbstverständnis dieses weitgereisten hohen Diplomaten. - Provenienz: Sammlung des dänischen Reichsrats Otto Krage (+1666); 1905 wohl Privatsammlung in Erfurt; Privatsammlung Schleswig-Holstein. -
Allegorien der Gelehrsamkeit während der Türkenkriege
Wohl flämischer Meister
tätig Ende 16. Jh.
Öl/Lw., 44 x 61 cm, l. o. Allianzwappen von Otto Krage (1611-1666) und seiner Frau Anna Rosenkrantz-Krage (verheiratet 1645, +1688), etw. rest., doubl. - Das Gemälde mit dem ungewöhnlichen Programm könnte von Otto Krage ausweislich des Wappens anläßlich seiner Hochzeit 1645 erworben worden sein. Einige Herren im Zentrum führen eine gelehrte Diskussion über Geographie. An den Seiten sind Allegorien der Malerei, der Alchemie und der Musik dargestellt, während im Hintergrund die Türkenkriege toben. Bei der einzigen aus dem Bild zum Betrachter schauenden Person handelt es sich möglicherweise um den Auftraggeber selbst. Er stellt sich als universal gebildeten Mann vor, der möglicherweise auch im Krieg als Heerführer oder Diplomat tätig war. Die Mode deutet auf Entstehung des Bildes gegen Ende des 16. Jhs. hin. Die Mariensäule und der Türkenkrieg verweisen auf den österreichischen oder oberitalienischen Schauplatz, der Auftraggeber ist also vermutlich nicht der dänische Reichsrat Otto Krage, die Darstellung entsprach aber vielleicht dem Selbstverständnis dieses weitgereisten hohen Diplomaten. - Provenienz: Sammlung des dänischen Reichsrats Otto Krage (+1666); 1905 wohl Privatsammlung in Erfurt; Privatsammlung Schleswig-Holstein. -
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