Andrea Scacciati (Florenz 1642-1710 Florenz) Blumenstrauß in vergoldeter Reliefvase auf einem Steinsockel (Pendants), um 1700 Öl auf Leinwand; je 73 x 58,5 cm Provenienz italienischer Privatbesitz Sandro Bellesi hat die Pendants als eigenhändige Werke von Andrea Scacciati bestätigt (Schreiben liegt bei). Andrea Scacciati gilt neben Bartolomeo Bimbi (1648-1729) als einer der bedeutendsten Florentiner Stilllebenmaler des ausgehenden 17. und frühen 18. Jahrhundert. In seinen Werken sind sowohl niederländische Einflüsse, wie beispielsweise von Jan Davids de Heem, als auch römische Vorbilder, wie Mario Nuzzi zu erkennen. Vorliegendes Gemäldepaar ist in Scacciatis Hochphase um 1700 entstanden. Es zeigt zwei üppige Blumensträuße in aufwendig ornamentierten und vergoldeten Metallvasen. Dass Andrea Scacciati besonderen Wert auf die Vielfalt und die naturgetreue Wiedergabe der Pflanzen legte, demonstrieren in diesen Gemälden nicht nur die unterschiedlichsten Rosen, Nelken, Tulpen und Schneebälle, sondern auch verschiedenste Blattformen. Die Gemälde sind vergleichbar mit einem signierten und in das Jahr 1700 datierten Gemälde Scacciatis „Blumenstrauß in goldener Vase auf einer Steinplatte“, sowie einem gleichnamigen Werk im Musée des Beaux-Artes, Nantes (vgl. Sandro Bellesi, Andrea Sciacciati. Pittore di fiori, fritta e animali in Firenze in età tardobarocca, Florenz 2012, S. 155, Nr. 74 und S. 160, Nr. 79).
Andrea Scacciati (Florenz 1642-1710 Florenz) Blumenstrauß in vergoldeter Reliefvase auf einem Steinsockel (Pendants), um 1700 Öl auf Leinwand; je 73 x 58,5 cm Provenienz italienischer Privatbesitz Sandro Bellesi hat die Pendants als eigenhändige Werke von Andrea Scacciati bestätigt (Schreiben liegt bei). Andrea Scacciati gilt neben Bartolomeo Bimbi (1648-1729) als einer der bedeutendsten Florentiner Stilllebenmaler des ausgehenden 17. und frühen 18. Jahrhundert. In seinen Werken sind sowohl niederländische Einflüsse, wie beispielsweise von Jan Davids de Heem, als auch römische Vorbilder, wie Mario Nuzzi zu erkennen. Vorliegendes Gemäldepaar ist in Scacciatis Hochphase um 1700 entstanden. Es zeigt zwei üppige Blumensträuße in aufwendig ornamentierten und vergoldeten Metallvasen. Dass Andrea Scacciati besonderen Wert auf die Vielfalt und die naturgetreue Wiedergabe der Pflanzen legte, demonstrieren in diesen Gemälden nicht nur die unterschiedlichsten Rosen, Nelken, Tulpen und Schneebälle, sondern auch verschiedenste Blattformen. Die Gemälde sind vergleichbar mit einem signierten und in das Jahr 1700 datierten Gemälde Scacciatis „Blumenstrauß in goldener Vase auf einer Steinplatte“, sowie einem gleichnamigen Werk im Musée des Beaux-Artes, Nantes (vgl. Sandro Bellesi, Andrea Sciacciati. Pittore di fiori, fritta e animali in Firenze in età tardobarocca, Florenz 2012, S. 155, Nr. 74 und S. 160, Nr. 79).
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