Die im 15. Jahrhundert zur Zeit der Muromachi-Periode gegründetet Tosa-Schule (土佐派 Tosa-ha) war eine der Aristokratie verpflichtete und deren Lebensstil huldigende Malrichtung, die sich auf die Techniken und Themen der alten Yamato-e-mal berief. Ihr Malduktus mit seinen von feinen Linien umgrenzten opaken Farbflächen war einfach und verständlich, die Zeichnung detailliert und präzise, die Farbgebung reich und brillant mit der Bevorzugung von Goldgrund. Metallic-Pigmente verliehen den zumeist kleinformatigen Zeichnungen auf Papier und Seide den Glanz von Preziosen. Die anmutige Freundlichkeit der Bilder traf genau den Nerv der Angehörigen des Hofes und der adligen Klientel, die als Auftraggeber der Tosa-Maler in Frage kamen. Bildträger der häufig von klassischen Szenen der Literatur, im besonderen von den Genji monogatari inspirierten malen waren Fächer, Rollbilder (Kakejiku) und Geschichten erzählende Bilderrollen (e-maki), ferner Türen und Wände in den Palastbauten des Hochadels oder den Abtresidenzen reicher Klöster und Tempel. Ab dem 18. Jahrhundert bereicherten auch Kacho-e (Blumen und Vogel-Bilder) und andere der chinesischen mal entlehnte Themen die Palette der Tosa-Meister.
Die im 15. Jahrhundert zur Zeit der Muromachi-Periode gegründetet Tosa-Schule (土佐派 Tosa-ha) war eine der Aristokratie verpflichtete und deren Lebensstil huldigende Malrichtung, die sich auf die Techniken und Themen der alten Yamato-e-mal berief. Ihr Malduktus mit seinen von feinen Linien umgrenzten opaken Farbflächen war einfach und verständlich, die Zeichnung detailliert und präzise, die Farbgebung reich und brillant mit der Bevorzugung von Goldgrund. Metallic-Pigmente verliehen den zumeist kleinformatigen Zeichnungen auf Papier und Seide den Glanz von Preziosen. Die anmutige Freundlichkeit der Bilder traf genau den Nerv der Angehörigen des Hofes und der adligen Klientel, die als Auftraggeber der Tosa-Maler in Frage kamen. Bildträger der häufig von klassischen Szenen der Literatur, im besonderen von den Genji monogatari inspirierten malen waren Fächer, Rollbilder (Kakejiku) und Geschichten erzählende Bilderrollen (e-maki), ferner Türen und Wände in den Palastbauten des Hochadels oder den Abtresidenzen reicher Klöster und Tempel. Ab dem 18. Jahrhundert bereicherten auch Kacho-e (Blumen und Vogel-Bilder) und andere der chinesischen mal entlehnte Themen die Palette der Tosa-Meister.
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