Auktionsarchiv: Los-Nr. 185 -

(Antwerpen 1581–1642) Das Letzte

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
Auktionsarchiv: Los-Nr. 185 -

(Antwerpen 1581–1642) Das Letzte

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Beschreibung:

(Antwerpen 1581–1642) Das Letzte Abendmahl (innerhalb eines gemalten Ovals) mit Grisaille-Darstellungen der vier Evangelisten (in den Ecken), signiert links der Mitte: Di FRANCK IN Öl auf Kupfer, 30 x 23,5 cm, gerahmt Literatur: U. Härting, Studien zur Kabinettbildmalerei des Frans Francken II (1581–1642), Hildesheim 1983, Kat.-Nr. 182 Wir danken Ursula Härting, die zu Zuschreibung zur Gänze bestätigt hat. Dem vorliegenden Gemälde liegt ein schriftliches Gutachten bei. Von kleinen Figuren bevölkerte kleinformatige Kabinettbilder wie das vorliegende Gemälde waren Franckens Spezialität. Auf Kupfer gemalte Bilder, die sich durch ihre Farbintensität auszeichneten, waren schon im späten 16. Jahrhundert heiß begehrt. Franckens Nähe zum Habsburger Statthalterpaar in Brüssel Erzherzog Albrecht und Infantin Isabella Clara Eugenia ist durch sein um 1610 entstandenes Gemälde Ball am Erzherzogshof in Brüssel, das Porträts der Regenten und ihrer Gäste beinhaltet, dokumentiert (Mauritshuis, Den Haag). Es ist bekannt, dass Frans II. in der ersten Dekade des 17. Jahrhunderts in Kontakt zu Peter Paul Rubens und Jan Brueghel I. stand, die beide ebenfalls in Antwerpen lebten. Im vorliegenden Gemälde wird Franckens technische Perfektion in der Ausführung und seine elegante Kompositionsweise deutlich sichtbar. Trotz des technisch anspruchsvollen Farbauftrags in Form feiner Lasuren bleibt seine stilistische Spontaneität stets erhalten, die dafür sorgt, dass die Gesichtszüge seiner Protagonisten zu eindrucksvollen Charakterstudien werden.

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(Antwerpen 1581–1642) Das Letzte Abendmahl (innerhalb eines gemalten Ovals) mit Grisaille-Darstellungen der vier Evangelisten (in den Ecken), signiert links der Mitte: Di FRANCK IN Öl auf Kupfer, 30 x 23,5 cm, gerahmt Literatur: U. Härting, Studien zur Kabinettbildmalerei des Frans Francken II (1581–1642), Hildesheim 1983, Kat.-Nr. 182 Wir danken Ursula Härting, die zu Zuschreibung zur Gänze bestätigt hat. Dem vorliegenden Gemälde liegt ein schriftliches Gutachten bei. Von kleinen Figuren bevölkerte kleinformatige Kabinettbilder wie das vorliegende Gemälde waren Franckens Spezialität. Auf Kupfer gemalte Bilder, die sich durch ihre Farbintensität auszeichneten, waren schon im späten 16. Jahrhundert heiß begehrt. Franckens Nähe zum Habsburger Statthalterpaar in Brüssel Erzherzog Albrecht und Infantin Isabella Clara Eugenia ist durch sein um 1610 entstandenes Gemälde Ball am Erzherzogshof in Brüssel, das Porträts der Regenten und ihrer Gäste beinhaltet, dokumentiert (Mauritshuis, Den Haag). Es ist bekannt, dass Frans II. in der ersten Dekade des 17. Jahrhunderts in Kontakt zu Peter Paul Rubens und Jan Brueghel I. stand, die beide ebenfalls in Antwerpen lebten. Im vorliegenden Gemälde wird Franckens technische Perfektion in der Ausführung und seine elegante Kompositionsweise deutlich sichtbar. Trotz des technisch anspruchsvollen Farbauftrags in Form feiner Lasuren bleibt seine stilistische Spontaneität stets erhalten, die dafür sorgt, dass die Gesichtszüge seiner Protagonisten zu eindrucksvollen Charakterstudien werden.

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