Porzellan, partiell glasiert. Birnenförmig gebauchter Korpus mit Enghals, zur gebogten Mündung glockenförmig auslaufend. Die Wandung mit einem reliefierten Tulpendekor in polychromer Staffierung. Der Mündungsrand goldstaffiert und mit einer fein gemalten ornamentalen Goldbordüre. Die Außenwandung unglasiert, die Innenseite mit farbloser Glasur. Boden mit kobaltblauer Szeptermarke, darüber die Stempelmarke für Buntporzellan in Aufglasurrot. Zur Form vgl. Bröhan-Museum: Berliner Porzellan vom Jugendstil zum Funktionalismus 1889-1939, Berlin, Abb. S. 38. Im Gegensatz zu der im Bröhan-Katalog abgebildeten Vase aus Segerporzellan, handelt es sich hier um eine typische Ausformung aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, worauf stilistisch unter anderem das ausgeprägte Reliefdekor weist. Die mit Prunkwinde und Weinranken verschlungenen, voll erblühten Tulpen hingegen erinnern an die Tulipomanie des frühen 17. Jahrhunderts - an Gemälde und Zeichnungen eines der exotischen Schönheit aus dem Osmanischen Reich verfallenen Europas.
Partiell minimale Masseunregelmäßigkeiten. Goldstaffierung sehr unscheinbar berieben.
H. 30,6 cm.
Porzellan, partiell glasiert. Birnenförmig gebauchter Korpus mit Enghals, zur gebogten Mündung glockenförmig auslaufend. Die Wandung mit einem reliefierten Tulpendekor in polychromer Staffierung. Der Mündungsrand goldstaffiert und mit einer fein gemalten ornamentalen Goldbordüre. Die Außenwandung unglasiert, die Innenseite mit farbloser Glasur. Boden mit kobaltblauer Szeptermarke, darüber die Stempelmarke für Buntporzellan in Aufglasurrot. Zur Form vgl. Bröhan-Museum: Berliner Porzellan vom Jugendstil zum Funktionalismus 1889-1939, Berlin, Abb. S. 38. Im Gegensatz zu der im Bröhan-Katalog abgebildeten Vase aus Segerporzellan, handelt es sich hier um eine typische Ausformung aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, worauf stilistisch unter anderem das ausgeprägte Reliefdekor weist. Die mit Prunkwinde und Weinranken verschlungenen, voll erblühten Tulpen hingegen erinnern an die Tulipomanie des frühen 17. Jahrhunderts - an Gemälde und Zeichnungen eines der exotischen Schönheit aus dem Osmanischen Reich verfallenen Europas.
Partiell minimale Masseunregelmäßigkeiten. Goldstaffierung sehr unscheinbar berieben.
H. 30,6 cm.
Testen Sie LotSearch und seine Premium-Features 7 Tage - ohne Kosten!
Lassen Sie sich automatisch über neue Objekte in kommenden Auktionen benachrichtigen.
Suchauftrag anlegen