Bernhard, Thomas. Frost. Roman. 357 S., 1 Bl. OLeinen (nur minimal gebräunt) mit blauem RSchild und OSchutzumschlag (dieser mit leichten Gebrauchsspuren). Frankfurt, Insel, 1963. Wilpert-Gühring2 7. Dittmar2 21. – Erste Ausgabe. "Dem Romandebüt Thomas Bernhards mit Frost im Insel Verlag eignete 1963 ein Moment der Überraschung: Bernhard war davor nur einer kleinen literarischen Öffentlichkeit, und der vor allem als Lyriker, bekannt. Das Buch schien aus dem Nichts zu kommen" (S. 339 des "Kommentars" zur Neuausgabe des Romans innerhalb der Werke, Band I, 2003). "Ich halte das Buch für eine der stärksten Talentproben, für eines der aufwühlendsten und eindringlichsten Prosawerke, die seit Peter Weiss von einem Autor der jüngeren Generation vorgelegt worden sind." (Carl Zuckmayer, Die Zeit, 1963). – Papierbedingt leicht gebräunt, gutes Exemplar. – Beigegeben: Derselbe. Verstörung. Roman. 234 S., 1 Bl. 19,5 x 12 cm. OLeinenband mit OSchutzumschlag. Frankfurt am Main, Insel, 1967. - Wilpert-Gühring2 10. Dittmar2 37. Sarkowski 140. - Erste Ausgabe des Romans, der ursprünglich den Titel 'Das Hirn' bekommen sollte. "Der Text ist von einer Dichte und Spannung, ..., daß er jeden Zweifel am Rang des Autors ausschließt" (H. Vormweg im Merkur). "Künstlerisch ist das Werk somit auf die simpelste Weise verfehlt, nämlich wirkungsschwach wie eine unendliche Kette von Superlativen oder eine Mitteilung, die durchgehend rot unterstrichen ist" (E. Hartl in den Salzburger Nachrichten - beide Zitate von 1967, zit. nach Dittmar). "Die Seuchen, sage ich, wenn sie einmal da sind, ist es zu spät. Für den Staat, sage ich, ist alles zu spät. In dem Staat, wie er heute ist, ist immer alles zu spät. Der Staat verpulvert die Heilmittel an die Leichen!" (S. 114). - Wohlerhalten.
Bernhard, Thomas. Frost. Roman. 357 S., 1 Bl. OLeinen (nur minimal gebräunt) mit blauem RSchild und OSchutzumschlag (dieser mit leichten Gebrauchsspuren). Frankfurt, Insel, 1963. Wilpert-Gühring2 7. Dittmar2 21. – Erste Ausgabe. "Dem Romandebüt Thomas Bernhards mit Frost im Insel Verlag eignete 1963 ein Moment der Überraschung: Bernhard war davor nur einer kleinen literarischen Öffentlichkeit, und der vor allem als Lyriker, bekannt. Das Buch schien aus dem Nichts zu kommen" (S. 339 des "Kommentars" zur Neuausgabe des Romans innerhalb der Werke, Band I, 2003). "Ich halte das Buch für eine der stärksten Talentproben, für eines der aufwühlendsten und eindringlichsten Prosawerke, die seit Peter Weiss von einem Autor der jüngeren Generation vorgelegt worden sind." (Carl Zuckmayer, Die Zeit, 1963). – Papierbedingt leicht gebräunt, gutes Exemplar. – Beigegeben: Derselbe. Verstörung. Roman. 234 S., 1 Bl. 19,5 x 12 cm. OLeinenband mit OSchutzumschlag. Frankfurt am Main, Insel, 1967. - Wilpert-Gühring2 10. Dittmar2 37. Sarkowski 140. - Erste Ausgabe des Romans, der ursprünglich den Titel 'Das Hirn' bekommen sollte. "Der Text ist von einer Dichte und Spannung, ..., daß er jeden Zweifel am Rang des Autors ausschließt" (H. Vormweg im Merkur). "Künstlerisch ist das Werk somit auf die simpelste Weise verfehlt, nämlich wirkungsschwach wie eine unendliche Kette von Superlativen oder eine Mitteilung, die durchgehend rot unterstrichen ist" (E. Hartl in den Salzburger Nachrichten - beide Zitate von 1967, zit. nach Dittmar). "Die Seuchen, sage ich, wenn sie einmal da sind, ist es zu spät. Für den Staat, sage ich, ist alles zu spät. In dem Staat, wie er heute ist, ist immer alles zu spät. Der Staat verpulvert die Heilmittel an die Leichen!" (S. 114). - Wohlerhalten.
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