Beweinung Christi, Öl auf Holz, 57 x 44 cm, gerahmt Provenienz: Schloss Bärenklau, Guben (Deutschland); Staatliche Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci (Inv. GK 50449), 1951–2005; im Jahr 2005 an die Erben des Besitzers restituiert Die leuchtend hellen Farben und aufwendigen Faltenwürfe des vorliegenden Gemäldes sowie Eigenheiten in den Kopfdarstellungen weisen es als Werk aus dem unmittelbaren Umkreis von Geertgen tot Sin Jans aus Haarlem (um 1465 – um 1495) aus. Eine Zuschreibung an Jacob Cornelisz. van Oostsanen (vor 1470 – vor 1533) erscheint glaubwürdig. Oostsanen wurde vermutlich in der kleinen Pfarrgemeinde Oostzaan zwischen Amsterdam und Zaanden in den Nördlichen Niederlanden geboren. In den Büchern der Amsterdamer Lukasgilde findet sich der Eintrag seines Namens im Jahr 1505; einhundert Jahre danach taucht er auch in Karel van Manders Het Schilder-Boeck von 1604 auf. Sein Stil steht weitgehend unter dem Eindruck der alten niederländischen Maltradition, als dessen letzter Vertreter er häufig genannt wird. Sein Schaffen lässt wenig vom Einfluss der italienischen Renaissance erkennen, der die damalige holländische Kunst erfasst hatte. Jacob Cornelisz. van Oostsanen gehörte zu den Nachfolgern des Haarlemer Künstlers Geertgen tot Sin Jans, des prägendsten holländischen Meisters des 15. Jahrhunderts, und war möglicherweise dessen Schüler. Seine Werke verraten auch den Einfluss Lucas van Leydens. Typisch für diesen Künstler ist sein Interesse für Stofflichkeit, das sich häufig in den kunstvoll drapierten Faltenwürfen seiner Werke äußert.
Beweinung Christi, Öl auf Holz, 57 x 44 cm, gerahmt Provenienz: Schloss Bärenklau, Guben (Deutschland); Staatliche Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci (Inv. GK 50449), 1951–2005; im Jahr 2005 an die Erben des Besitzers restituiert Die leuchtend hellen Farben und aufwendigen Faltenwürfe des vorliegenden Gemäldes sowie Eigenheiten in den Kopfdarstellungen weisen es als Werk aus dem unmittelbaren Umkreis von Geertgen tot Sin Jans aus Haarlem (um 1465 – um 1495) aus. Eine Zuschreibung an Jacob Cornelisz. van Oostsanen (vor 1470 – vor 1533) erscheint glaubwürdig. Oostsanen wurde vermutlich in der kleinen Pfarrgemeinde Oostzaan zwischen Amsterdam und Zaanden in den Nördlichen Niederlanden geboren. In den Büchern der Amsterdamer Lukasgilde findet sich der Eintrag seines Namens im Jahr 1505; einhundert Jahre danach taucht er auch in Karel van Manders Het Schilder-Boeck von 1604 auf. Sein Stil steht weitgehend unter dem Eindruck der alten niederländischen Maltradition, als dessen letzter Vertreter er häufig genannt wird. Sein Schaffen lässt wenig vom Einfluss der italienischen Renaissance erkennen, der die damalige holländische Kunst erfasst hatte. Jacob Cornelisz. van Oostsanen gehörte zu den Nachfolgern des Haarlemer Künstlers Geertgen tot Sin Jans, des prägendsten holländischen Meisters des 15. Jahrhunderts, und war möglicherweise dessen Schüler. Seine Werke verraten auch den Einfluss Lucas van Leydens. Typisch für diesen Künstler ist sein Interesse für Stofflichkeit, das sich häufig in den kunstvoll drapierten Faltenwürfen seiner Werke äußert.
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