Ketteneinband Dunkelbrauner geglätteter Lederband um 1500 mit 5 erhabenen Bünden über Holzdeckeln 38 x 26 cm. Mit blindgepr. Bordüre mit Rhombenmuster mit Blütenkelchen sowie rhombenförmiger Streicheisenornamentik, gefüllt mit Blattwerk und Granatäpfeln, Buckelbeschlägen sowie Metallecken und -stegen. Messingklammern (ohne die Schließen) und schmiedeeiserne Ringkette am oberen Rückdeckel befestigt. Inhalt: Pseudo Bonaventura. Meditationes vitae Christi. Fragment von 142 num. Bl. (Fo. XXIII - Fo. CLXV), zweispaltig in einer gotischen Type gedruckt. Rubriziert und mit Initialen in Metallschnitt. (Paris, B. Rembolt, nach 1500). Typischer Inkunabeleinband mit Blatt- und Rankendekor. Das Buch war als Wertobjekt mit einer Kette gesichert, wie bis in das 15. Jahrhundert häufig. Solche Bücher wurden auf einem Pult aufbewahrt und blieben für die Lektüre beweglich, indem man die Ketten auf einer horizontalen Stange hinter dem Pult laufen ließ. Diese Ketten wurden meist schon im 16. Jahrhundert entfernt, als man dazu überging, Bücher in Regalen eng zu stellen, dennoch haben sich in Westeuropa einige Kettenbibliotheken erhalten. – Dem Inhaltsfragment wurde ein Beiband entnommen und mit modernem Vacat-Papier aufgefüllt. Sehr sorgfältige und dezente Restaurierungen in den Rückenpartien, die mehrfach gerissen sind. Im Gesamteindruck authentisch und wohlerhalten.
Ketteneinband Dunkelbrauner geglätteter Lederband um 1500 mit 5 erhabenen Bünden über Holzdeckeln 38 x 26 cm. Mit blindgepr. Bordüre mit Rhombenmuster mit Blütenkelchen sowie rhombenförmiger Streicheisenornamentik, gefüllt mit Blattwerk und Granatäpfeln, Buckelbeschlägen sowie Metallecken und -stegen. Messingklammern (ohne die Schließen) und schmiedeeiserne Ringkette am oberen Rückdeckel befestigt. Inhalt: Pseudo Bonaventura. Meditationes vitae Christi. Fragment von 142 num. Bl. (Fo. XXIII - Fo. CLXV), zweispaltig in einer gotischen Type gedruckt. Rubriziert und mit Initialen in Metallschnitt. (Paris, B. Rembolt, nach 1500). Typischer Inkunabeleinband mit Blatt- und Rankendekor. Das Buch war als Wertobjekt mit einer Kette gesichert, wie bis in das 15. Jahrhundert häufig. Solche Bücher wurden auf einem Pult aufbewahrt und blieben für die Lektüre beweglich, indem man die Ketten auf einer horizontalen Stange hinter dem Pult laufen ließ. Diese Ketten wurden meist schon im 16. Jahrhundert entfernt, als man dazu überging, Bücher in Regalen eng zu stellen, dennoch haben sich in Westeuropa einige Kettenbibliotheken erhalten. – Dem Inhaltsfragment wurde ein Beiband entnommen und mit modernem Vacat-Papier aufgefüllt. Sehr sorgfältige und dezente Restaurierungen in den Rückenpartien, die mehrfach gerissen sind. Im Gesamteindruck authentisch und wohlerhalten.
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