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Auktionsarchiv: Los-Nr. 2511

Celan, Paul 2 Briefe 1959

Schätzpreis
2.500 €
ca. 2.704 $
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 2511

Celan, Paul 2 Briefe 1959

Schätzpreis
2.500 €
ca. 2.704 $
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

» größer - 2 eigh. Briefe m. U. "Paul Celan". Zus. 3 S. Mit 2 Umschlägen. Gr. 4to und gr. 8vo. Paris 7.IX. und 16.X.1959. An Karl Ludwig Schneider, der auf Celans Wunsch der Literaturzeitschrift "Botteghe oscure" ein unveröffentlichtes Gedicht von Georg Heym zur Verfügung gestellt hatte, seitdem aber vergeblich auf das Honorar wartet. Celan bittet ihn deshalb um Entschuldigung. "... Ich weiß nicht, was in Rom passiert sein mag, ich habe, da ich von Günter Graß wußte, daß er sein Honorar nicht erhalten hat, wiederholt an die Redaktion geschrieben - ohne Erfolg. Auch Ingeborg Bachmann hat, auf meine ausdrückliche Bitte hin, der Herausgeberin geschrieben - wie ich sehe, ebenfalls ohne Resultat. Ich schreibe auch wieder (anbei die Abschrift meines Briefes), hoffentlich kommt nun das Honorar ... Sie wissen nicht, wie unangenehm mir das Ganze ist! Aber glauben Sie mir: ich konnte das wirklich nicht ahnen." - Beiliegend, wie angegeben, die masch. Abschrift des französischen Mahnschreibens von Celan an die Prinzessin Caetani, die Herausgeberin der Zeitschrift. - Der zweite eigenhändige Brief Celans (16.X.1959) enthält dann die erlösende Nachricht: "Lieber Herr Dr. Schneider, hier, endlich, das Honorar - In Eile, herzlich Ihr Paul Celan".

Auktionsarchiv: Los-Nr. 2511
Auktion:
Datum:
08.04.2020
Auktionshaus:
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5a
14193 Berlin
Deutschland
info@bassenge.com
+49 30 89380290
+49 30 8918025
Beschreibung:

» größer - 2 eigh. Briefe m. U. "Paul Celan". Zus. 3 S. Mit 2 Umschlägen. Gr. 4to und gr. 8vo. Paris 7.IX. und 16.X.1959. An Karl Ludwig Schneider, der auf Celans Wunsch der Literaturzeitschrift "Botteghe oscure" ein unveröffentlichtes Gedicht von Georg Heym zur Verfügung gestellt hatte, seitdem aber vergeblich auf das Honorar wartet. Celan bittet ihn deshalb um Entschuldigung. "... Ich weiß nicht, was in Rom passiert sein mag, ich habe, da ich von Günter Graß wußte, daß er sein Honorar nicht erhalten hat, wiederholt an die Redaktion geschrieben - ohne Erfolg. Auch Ingeborg Bachmann hat, auf meine ausdrückliche Bitte hin, der Herausgeberin geschrieben - wie ich sehe, ebenfalls ohne Resultat. Ich schreibe auch wieder (anbei die Abschrift meines Briefes), hoffentlich kommt nun das Honorar ... Sie wissen nicht, wie unangenehm mir das Ganze ist! Aber glauben Sie mir: ich konnte das wirklich nicht ahnen." - Beiliegend, wie angegeben, die masch. Abschrift des französischen Mahnschreibens von Celan an die Prinzessin Caetani, die Herausgeberin der Zeitschrift. - Der zweite eigenhändige Brief Celans (16.X.1959) enthält dann die erlösende Nachricht: "Lieber Herr Dr. Schneider, hier, endlich, das Honorar - In Eile, herzlich Ihr Paul Celan".

Auktionsarchiv: Los-Nr. 2511
Auktion:
Datum:
08.04.2020
Auktionshaus:
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5a
14193 Berlin
Deutschland
info@bassenge.com
+49 30 89380290
+49 30 8918025
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