Auktionsarchiv: Los-Nr. 107

Debus, Asmus (Erasmus). Kleine Sommerlandschaft mit Dorf. Öl/Holz. 28,5 x 35,5 cm. Sign., dat. 33.

Limitpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 107

Debus, Asmus (Erasmus). Kleine Sommerlandschaft mit Dorf. Öl/Holz. 28,5 x 35,5 cm. Sign., dat. 33.

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Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Kleine Sommerlandschaft mit Dorf. Öl/Holz. 28,5 x 35,5 cm. Sign., dat. 33. Auf seinen Rat hin absolvierte er eine Gärtnerlehre und konzentrierte sich auf das Fach tropische Landwirtschaft. Zur Kunst kam er erst durch den Kontakt zu Hermann Tröltsch. Asmus Debus liebstes Motiv für seine Aquarelle, Ölbilder und Monotypien war die heimische Landschaft. Während des Zweiten Weltkrieges hat er als Kriegsmaler gearbeitet. Seine Bilder waren jedoch geprägt von Melnacholie und der Sehnsucht nach Frieden. Debus war aber auch ein Original, "ein wilder Hund", wie sich der Dachauer Kunstmaler Karl Huber erinnert, er hat ihn noch persönlich gekannt. "Der Assi war ein Bergfex und er hat gern Rotwein getrunken", erzählt Huber. Ausschweifungen waren keine Seltenheit. Von 1932 bis 1945 lebte Debus in Dachau, wo er ab 1934 der Künstlervereinigung angehörte. 1945 ging er nach Haindlfing bei Freising. Dort übte er für sieben Jahre das Amt des Bürgermeisters aus "weil kein anderer da war", wie Karl Huber weiß. "Der Assi hat sogar die Leute in der Badehose getraut", verrät Huber Insider-Wissen. Er habe einmal eine Heiratsurkunde falsch unterzeichnet und wurde, um dies eigenhändig berichtigen zu können, per Ministerialbeschluss noch für einen einzigen Tag in Amt und Würden versetzt. Zit.: nach Münchner Merkur, vom 9.5. 2009 Description: Small summer landscape with a village. Oil / wood. 28.5 x 35.5 cm. Sign., Dat. 33. On his advice, he completed an apprenticeship as a gardener and concentrated on the subject of tropical agriculture. He only came to art through contact with Hermann Tröltsch. Asmus Debus' favorite motif for his watercolors, oil paintings and monotypes was the domestic landscape. During the Second World War he worked as a war painter. However, his pictures were characterized by Melnacholie and the longing for peace. Debus was also an original, "a wild dog", as the Dachau painter Karl Huber remembers, he still knew him personally. "The Assi was a Bergfex and he liked to drink red wine," says Huber. Debauchery was not uncommon. From 1932 to 1945 Debus lived in Dachau, where he belonged to the artists' association from 1934. In 1945 he went to Haindlfing near Freising. There he held the office of mayor for seven years "because no one else was there," as Karl Huber knows. "The Assi even married the people in the swimming trunks," reveals Huber insider knowledge. He had once signed a marriage certificate incorrectly and, in order to be able to correct this himself, was put into office and dignity for a single day by ministerial decision. Quotation: according to Münchner Merkur, from 9.5. 2009

Auktionsarchiv: Los-Nr. 107
Beschreibung:

Kleine Sommerlandschaft mit Dorf. Öl/Holz. 28,5 x 35,5 cm. Sign., dat. 33. Auf seinen Rat hin absolvierte er eine Gärtnerlehre und konzentrierte sich auf das Fach tropische Landwirtschaft. Zur Kunst kam er erst durch den Kontakt zu Hermann Tröltsch. Asmus Debus liebstes Motiv für seine Aquarelle, Ölbilder und Monotypien war die heimische Landschaft. Während des Zweiten Weltkrieges hat er als Kriegsmaler gearbeitet. Seine Bilder waren jedoch geprägt von Melnacholie und der Sehnsucht nach Frieden. Debus war aber auch ein Original, "ein wilder Hund", wie sich der Dachauer Kunstmaler Karl Huber erinnert, er hat ihn noch persönlich gekannt. "Der Assi war ein Bergfex und er hat gern Rotwein getrunken", erzählt Huber. Ausschweifungen waren keine Seltenheit. Von 1932 bis 1945 lebte Debus in Dachau, wo er ab 1934 der Künstlervereinigung angehörte. 1945 ging er nach Haindlfing bei Freising. Dort übte er für sieben Jahre das Amt des Bürgermeisters aus "weil kein anderer da war", wie Karl Huber weiß. "Der Assi hat sogar die Leute in der Badehose getraut", verrät Huber Insider-Wissen. Er habe einmal eine Heiratsurkunde falsch unterzeichnet und wurde, um dies eigenhändig berichtigen zu können, per Ministerialbeschluss noch für einen einzigen Tag in Amt und Würden versetzt. Zit.: nach Münchner Merkur, vom 9.5. 2009 Description: Small summer landscape with a village. Oil / wood. 28.5 x 35.5 cm. Sign., Dat. 33. On his advice, he completed an apprenticeship as a gardener and concentrated on the subject of tropical agriculture. He only came to art through contact with Hermann Tröltsch. Asmus Debus' favorite motif for his watercolors, oil paintings and monotypes was the domestic landscape. During the Second World War he worked as a war painter. However, his pictures were characterized by Melnacholie and the longing for peace. Debus was also an original, "a wild dog", as the Dachau painter Karl Huber remembers, he still knew him personally. "The Assi was a Bergfex and he liked to drink red wine," says Huber. Debauchery was not uncommon. From 1932 to 1945 Debus lived in Dachau, where he belonged to the artists' association from 1934. In 1945 he went to Haindlfing near Freising. There he held the office of mayor for seven years "because no one else was there," as Karl Huber knows. "The Assi even married the people in the swimming trunks," reveals Huber insider knowledge. He had once signed a marriage certificate incorrectly and, in order to be able to correct this himself, was put into office and dignity for a single day by ministerial decision. Quotation: according to Münchner Merkur, from 9.5. 2009

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