"Figurine Tod zu Missa Nigra" Öl auf Hartfaserplatte. 1982. 61 x 51 cm. Unten rechts mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "H. E." und datiert sowie verso auf Klebeetikett signiert "Hartwig Ebersbach", datiert, betitelt und bezeichnet "Öl auf Hartfaser". Ebersbach rezipiert eine zeitgenössische musikalische Komposition: Die Missa Nigra Friedrich Schenkers 1979 mit Blick auf die Neutronenbombe als ein zynisches Symbol des Kalten Krieges. Angesichts dessen schrieb der Leipziger Komponist und Posaunist "Musik zum pazifistischen Gebrauch", in aggressiver Tongebung, schärfsten Kontrasten und tragikomischen Assonanzen, gedacht als Warnruf vor dem menschengemachten Untergang der Spezies. Nach dem Unterricht bei Carl Michel und Tatjana Lietz in Zwickau studierte Ebersbach von 1959 bis 1964 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig Malerei bei Bernhard Heisig Seine erste Einzelausstellung fand 1973 gemeinsam mit seinem Bruder Wolfram Ebersbach in Leipzig statt. 1979 unternahm er seine erste Westeuropa-Reise zur Art Basel und nahm im selben Jahr seine Lehrtätigkeit für experimentelle Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Gera auf. Er war zwischen 1981 und 1983 Mitglied der experimentellen Künstlergruppe "37,2" und war Gründungsmitglied der Freien Akademie der Künste in Leipzig. Seit 1996 ist er Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und der Akademie der Künste Berlin. Verso auf dem Klebeetikett handschriftliche Anweisungen des Künstlers zur Sicherung der Oberfläche mit Firnis. Ausstellung: Hessisches Landesmuseum Darmstadt, mit dessen Klebeetikett auf der Rahmenrückseite, dort bezeichnet und betitelt
"Figurine Tod zu Missa Nigra" Öl auf Hartfaserplatte. 1982. 61 x 51 cm. Unten rechts mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "H. E." und datiert sowie verso auf Klebeetikett signiert "Hartwig Ebersbach", datiert, betitelt und bezeichnet "Öl auf Hartfaser". Ebersbach rezipiert eine zeitgenössische musikalische Komposition: Die Missa Nigra Friedrich Schenkers 1979 mit Blick auf die Neutronenbombe als ein zynisches Symbol des Kalten Krieges. Angesichts dessen schrieb der Leipziger Komponist und Posaunist "Musik zum pazifistischen Gebrauch", in aggressiver Tongebung, schärfsten Kontrasten und tragikomischen Assonanzen, gedacht als Warnruf vor dem menschengemachten Untergang der Spezies. Nach dem Unterricht bei Carl Michel und Tatjana Lietz in Zwickau studierte Ebersbach von 1959 bis 1964 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig Malerei bei Bernhard Heisig Seine erste Einzelausstellung fand 1973 gemeinsam mit seinem Bruder Wolfram Ebersbach in Leipzig statt. 1979 unternahm er seine erste Westeuropa-Reise zur Art Basel und nahm im selben Jahr seine Lehrtätigkeit für experimentelle Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Gera auf. Er war zwischen 1981 und 1983 Mitglied der experimentellen Künstlergruppe "37,2" und war Gründungsmitglied der Freien Akademie der Künste in Leipzig. Seit 1996 ist er Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und der Akademie der Künste Berlin. Verso auf dem Klebeetikett handschriftliche Anweisungen des Künstlers zur Sicherung der Oberfläche mit Firnis. Ausstellung: Hessisches Landesmuseum Darmstadt, mit dessen Klebeetikett auf der Rahmenrückseite, dort bezeichnet und betitelt
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