Auktionsarchiv: Los-Nr. 217

Eine ‘Laufgewichts-Waage’, auch

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Eine ‘Laufgewichts-Waage’, auch

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Beschreibung:

Eine ‘Laufgewichts-Waage’, auch ‘römische Waage’ oder ‘Schnellwaage’ genannt. Diesen Waagen-Typ kennt man seit der Antike, wie ein Fund aus Pompeji bewiesen hat. Das Prinzip der ‘Laufgewichts-Waage’ besteht aus einem ungleich langen, geraden Balken. An der Schnittstelle zwischen dem langen und dem kurzen Balken-Teil wird die Waage aufgehängt. Das Wäge-Gut hängt man an die kürzere Seite des Balkens, auf der längeren Seite des Balkens ‘läuft’ ein (geeichtes) Gegengewicht so lange entlang, bis ein horizontaler Gleichstand beider Balken-Seiten erreicht wird. An der Oberkante des langen Balkens sind Kerben und Punkte (bei späteren Waagen auch Zahlen) eingeschmiedet. Wo das ‘Lauf-Gewicht’ bei horizontalem Gleichstand auf dem längeren Balken stehen bleibt, dort kann man an den Kerben und Punkten das Gewicht des Wäge-Gutes ablesen. Solche ’Laufgewichts-Waagen’ waren leicht transportierbar und daher ideal für wandernde Händler. Alle Teile der vorliegenden, alten ‘Laufgewichts-Waage’, ihr Wäge-Balken, die Aufhängungen, vier Haken, zwei Ketten und das Gegengewicht sind ganz aus Eisen geschmiedet. Der längere Balken-Teil, mit vierkantigem Querschnitt, zeigt an einer oberen Fläche deutlich die Gewichts-Skala in Form von eingeschmiedeten Quer-Linien, Kerben und Punkten. Der kurze, breite Balken-Teil trägt einen durchbrochenen, sternförmigen Dekor. Das schwere, eiserne Gegengewicht (930 Gramm) ist mit eingeschlagenen Punkt-Linien und -Kreisen verziert. L: 53 cm (Länge des Wäge-Balkens); H: 52 cm (Ende der Aufhänge-Haken). Wohl türkisch-osmanisch; 19. Jh. oder früher. (ME)

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Eine ‘Laufgewichts-Waage’, auch ‘römische Waage’ oder ‘Schnellwaage’ genannt. Diesen Waagen-Typ kennt man seit der Antike, wie ein Fund aus Pompeji bewiesen hat. Das Prinzip der ‘Laufgewichts-Waage’ besteht aus einem ungleich langen, geraden Balken. An der Schnittstelle zwischen dem langen und dem kurzen Balken-Teil wird die Waage aufgehängt. Das Wäge-Gut hängt man an die kürzere Seite des Balkens, auf der längeren Seite des Balkens ‘läuft’ ein (geeichtes) Gegengewicht so lange entlang, bis ein horizontaler Gleichstand beider Balken-Seiten erreicht wird. An der Oberkante des langen Balkens sind Kerben und Punkte (bei späteren Waagen auch Zahlen) eingeschmiedet. Wo das ‘Lauf-Gewicht’ bei horizontalem Gleichstand auf dem längeren Balken stehen bleibt, dort kann man an den Kerben und Punkten das Gewicht des Wäge-Gutes ablesen. Solche ’Laufgewichts-Waagen’ waren leicht transportierbar und daher ideal für wandernde Händler. Alle Teile der vorliegenden, alten ‘Laufgewichts-Waage’, ihr Wäge-Balken, die Aufhängungen, vier Haken, zwei Ketten und das Gegengewicht sind ganz aus Eisen geschmiedet. Der längere Balken-Teil, mit vierkantigem Querschnitt, zeigt an einer oberen Fläche deutlich die Gewichts-Skala in Form von eingeschmiedeten Quer-Linien, Kerben und Punkten. Der kurze, breite Balken-Teil trägt einen durchbrochenen, sternförmigen Dekor. Das schwere, eiserne Gegengewicht (930 Gramm) ist mit eingeschlagenen Punkt-Linien und -Kreisen verziert. L: 53 cm (Länge des Wäge-Balkens); H: 52 cm (Ende der Aufhänge-Haken). Wohl türkisch-osmanisch; 19. Jh. oder früher. (ME)

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