» Zoom Der Golf von Palermo mit Blick auf den Monte Pellegrino. Öl auf Papier, auf Karton kaschiert. 34,6 x 48,7 cm. Unten links datiert (geritzt) "07 (18)51". Carl Wilhelm Götzloff gehört zu jener Generation von Landschaftsmalern, die im 19. Jahrhundert der Sehnsucht nach dem Süden nachgaben und in Italien eine neue Heimat fanden. Nach einem Studium an der Dresdner Akademie reiste der Künstler in jungen Jahren 1821 nach Rom, wo er sich - großen Anklang findend - dem Kreis um Julius Schnorr von Carolsfeld anschloss und eng mit Heinrich Reinhold zusammenarbeitete. Der 1825 erfolgte Umzug nach Neapel stellte einen Wendepunkt in seinem Schaffen dar: Bestimmend wurden nunmehr weitgefasste, in warmes Licht getauchte Küstenmotive vom Golf von Neapel, von Sorrent, Amalfi und Capri. Mehrmals besuchte Götzloff ab 1831 auch Sizilien, wo ihn besonders der Golf von Palermo mit dem markanten Monte Pellegrino zu spektakulären Ansichten inspirierte. Exotische Vegetation mit Palmen, Zypressen und Agaven rahmt malerisch die hell beleuchtete Landstrasse, die schwungvoll den Blick in die Tiefe leitet. Vor dem in Zartviolett erstrahlenden Felsmassiv des Monte Pellegrino liegt in der halbmondförmigen Buch Palermo mit seinen zahlreichen Kuppeln. In der kompositorischen Ausgewogenheit und des harmonischen Kolorits zeigt sich hier die geübte Hand eines künstlerisch gereiften Malers.
» Zoom Der Golf von Palermo mit Blick auf den Monte Pellegrino. Öl auf Papier, auf Karton kaschiert. 34,6 x 48,7 cm. Unten links datiert (geritzt) "07 (18)51". Carl Wilhelm Götzloff gehört zu jener Generation von Landschaftsmalern, die im 19. Jahrhundert der Sehnsucht nach dem Süden nachgaben und in Italien eine neue Heimat fanden. Nach einem Studium an der Dresdner Akademie reiste der Künstler in jungen Jahren 1821 nach Rom, wo er sich - großen Anklang findend - dem Kreis um Julius Schnorr von Carolsfeld anschloss und eng mit Heinrich Reinhold zusammenarbeitete. Der 1825 erfolgte Umzug nach Neapel stellte einen Wendepunkt in seinem Schaffen dar: Bestimmend wurden nunmehr weitgefasste, in warmes Licht getauchte Küstenmotive vom Golf von Neapel, von Sorrent, Amalfi und Capri. Mehrmals besuchte Götzloff ab 1831 auch Sizilien, wo ihn besonders der Golf von Palermo mit dem markanten Monte Pellegrino zu spektakulären Ansichten inspirierte. Exotische Vegetation mit Palmen, Zypressen und Agaven rahmt malerisch die hell beleuchtete Landstrasse, die schwungvoll den Blick in die Tiefe leitet. Vor dem in Zartviolett erstrahlenden Felsmassiv des Monte Pellegrino liegt in der halbmondförmigen Buch Palermo mit seinen zahlreichen Kuppeln. In der kompositorischen Ausgewogenheit und des harmonischen Kolorits zeigt sich hier die geübte Hand eines künstlerisch gereiften Malers.
Testen Sie LotSearch und seine Premium-Features 7 Tage - ohne Kosten!
Lassen Sie sich automatisch über neue Objekte in kommenden Auktionen benachrichtigen.
Suchauftrag anlegen