» größer - Hirschfeld, Curt. Eigh. Postkarte m. U. "Hirschfeld". 1 1 / 2 S. (Berlin) 24.IV.1927. An Heyms Freund Erwin Loewenson. "... Dürfte ich Sie höfl. um Angabe der Adresse der Hinterbliebenen von G. Heym, die Ihnen als Mitherausgeber des Nachlasses wohl bekannt ist, bitten? Denn es existiert doch wohl jemand, der die H'schen Urheberrechte erbte. (Den Verlag möchte ich aus triftigen Gründen nicht darüber befragen). - Übrigens hörte ich früher einmal, dass Sie sich mit St. George beschäftigten u. auch Erstausgaben von ihm sammelten; ich habe eine sehr bedeutende George Sammlung (Bücher, Handschriften usw.) u. auch manches doppelt, während ich auch einiges noch zur Ergänzung suche ...". - Dabei: Erwin Loewenson. Eigh. Postkarte m. U. "Erwin Loewenson". 1 1 / 2 S. (Berlin 1927). - Antwort auf Hirschfelds Anfrage: "... Das Urheberrecht von Georg Heym ist gleich nach seinem Tode auf den Verlag übergegangen - damals Rowohlt, von da auf Kurt Wolff. Seine Angehörigen - Eltern und Schwester - sind, wie ich gehört habe, sämtlich gestorben. Ihre Adresse hatte ich nie - seit Heyms Tod. - Es gäbe noch allerhand aus dem Nachlaß zu veröffentlichen. Statt der 'Dichtungen' sollte seinerzeit eine Gesamtausgabe in 2 Bänden erscheinen, wurde aber durch die Inflation verhindert. Ich glaube kaum, daß Kurt Wolff bereit sein wird, selbst weniger Gutes aus Heym's Nachlaß oder Tagebuch-Auszüge einem anderen Verlag abzutreten. Das Interesse für Heym scheint auch sehr abgenommen zu haben - woran übrigens die völlig fehlende Propaganda seitens des Verlages schuld sein wird. Dennoch sollte G. H. dem Kurt Wolff Verlag persönlich ziemlich 'am Herzen liegen' ...".
» größer - Hirschfeld, Curt. Eigh. Postkarte m. U. "Hirschfeld". 1 1 / 2 S. (Berlin) 24.IV.1927. An Heyms Freund Erwin Loewenson. "... Dürfte ich Sie höfl. um Angabe der Adresse der Hinterbliebenen von G. Heym, die Ihnen als Mitherausgeber des Nachlasses wohl bekannt ist, bitten? Denn es existiert doch wohl jemand, der die H'schen Urheberrechte erbte. (Den Verlag möchte ich aus triftigen Gründen nicht darüber befragen). - Übrigens hörte ich früher einmal, dass Sie sich mit St. George beschäftigten u. auch Erstausgaben von ihm sammelten; ich habe eine sehr bedeutende George Sammlung (Bücher, Handschriften usw.) u. auch manches doppelt, während ich auch einiges noch zur Ergänzung suche ...". - Dabei: Erwin Loewenson. Eigh. Postkarte m. U. "Erwin Loewenson". 1 1 / 2 S. (Berlin 1927). - Antwort auf Hirschfelds Anfrage: "... Das Urheberrecht von Georg Heym ist gleich nach seinem Tode auf den Verlag übergegangen - damals Rowohlt, von da auf Kurt Wolff. Seine Angehörigen - Eltern und Schwester - sind, wie ich gehört habe, sämtlich gestorben. Ihre Adresse hatte ich nie - seit Heyms Tod. - Es gäbe noch allerhand aus dem Nachlaß zu veröffentlichen. Statt der 'Dichtungen' sollte seinerzeit eine Gesamtausgabe in 2 Bänden erscheinen, wurde aber durch die Inflation verhindert. Ich glaube kaum, daß Kurt Wolff bereit sein wird, selbst weniger Gutes aus Heym's Nachlaß oder Tagebuch-Auszüge einem anderen Verlag abzutreten. Das Interesse für Heym scheint auch sehr abgenommen zu haben - woran übrigens die völlig fehlende Propaganda seitens des Verlages schuld sein wird. Dennoch sollte G. H. dem Kurt Wolff Verlag persönlich ziemlich 'am Herzen liegen' ...".
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