Höhe: 22,5 cm (inklusive Daumenrast). Ritzzeichennummer “197”. Schrezheim, 18. Jahrhundert.
Walzenkrug vom Hausmaler Johann Andreas Bechdolff. Schmelzmaler, 1734 - 1807. Er wurde 1761 Leiter der Ellwanger Manufaktur, verpflichtete sich, “das Geheimnis des Arkanum an Herrn Bux zu verraten”. Walzenkrug mit creme-weißer Glasur. Bemalung in Schwarz-Rot: Jagdszene einer höfischen Jagd mit einem fürstlichen Reiter und zwei Jagdgehilfen, die einen Bären erlegen, umgeben von Jagdhunden. Im Vordergrund Rasenstücke, im Hintergrund Architektur und Landschaft. Seitlich hochragender Baum. Zinnfußring- sowie Zinndeckelmontierung, auf dem gewölbten Deckel reliefmedaillondarstellung einer Hirschhatz zu Pferde mit Jagdhunden und Umschrift. Daumenrast in Form eines hochovalen, querberingten Knaufes. An der Henkelmontur eine Muschel. Im Deckel graviertes Monogramm “BBT”. Haarrisse teils ausgebessert. Als Stichvorlage dienten wohl Motive der Wildschweinjagd von J.E. Riedinger. Literatur: Vgl.: Sigfried Ducret: Keramik und Grafik, S. 71, Nr. 39, sowie Meinz/ Strauss: Jagdliche Fayencen deutscher Manufakturen, Tafel 1-11. Erdner/ Nagel: Nr. 16-19 für Arbeiten von Bechdolff in “Bechdoff und sein Skizzenbuch”. (7303815)
Höhe: 22,5 cm (inklusive Daumenrast). Ritzzeichennummer “197”. Schrezheim, 18. Jahrhundert.
Walzenkrug vom Hausmaler Johann Andreas Bechdolff. Schmelzmaler, 1734 - 1807. Er wurde 1761 Leiter der Ellwanger Manufaktur, verpflichtete sich, “das Geheimnis des Arkanum an Herrn Bux zu verraten”. Walzenkrug mit creme-weißer Glasur. Bemalung in Schwarz-Rot: Jagdszene einer höfischen Jagd mit einem fürstlichen Reiter und zwei Jagdgehilfen, die einen Bären erlegen, umgeben von Jagdhunden. Im Vordergrund Rasenstücke, im Hintergrund Architektur und Landschaft. Seitlich hochragender Baum. Zinnfußring- sowie Zinndeckelmontierung, auf dem gewölbten Deckel reliefmedaillondarstellung einer Hirschhatz zu Pferde mit Jagdhunden und Umschrift. Daumenrast in Form eines hochovalen, querberingten Knaufes. An der Henkelmontur eine Muschel. Im Deckel graviertes Monogramm “BBT”. Haarrisse teils ausgebessert. Als Stichvorlage dienten wohl Motive der Wildschweinjagd von J.E. Riedinger. Literatur: Vgl.: Sigfried Ducret: Keramik und Grafik, S. 71, Nr. 39, sowie Meinz/ Strauss: Jagdliche Fayencen deutscher Manufakturen, Tafel 1-11. Erdner/ Nagel: Nr. 16-19 für Arbeiten von Bechdolff in “Bechdoff und sein Skizzenbuch”. (7303815)
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