Imposante höfische Bodenstanduhr mit Flötenspielwerk des Berliner Frühklassizismus Elfenbeinfarben gefasstes Holzgehäuse mit geschnitzten Löwenmasken auf eingerollten Voluten, Schuppenband und Zierleisten sowie reich geschnitzten Applikationen aus Blumenranken, Blattwerk und Blütenzweigen sowie eingebundenen Musiktrophäen, Lorbeer- und Blumengirlanden in Silberfassung. Dreiseitig geschweifter und nach unten verjüngter Pendelkasten auf schmalem Sockel mit Volutenfüßen. In der Front und den Seiten Türen mit profilierten Füllungen. Von Kanneluren belebter, runder, eintürig verglaster Uhrenkopf sowie zurückgesetzter Schallkasten mit Schalllöchern für das eingebaute Flötenspielwerk. Oberhalb Bekrönung in Form einer vollplastischen Statuette des Chronos. Emailliertes Ziffernblatt mit arabischen und römischen Ziffern, sign. CONRAD EHRBAR BERLIN. Ausgesägte, gravierte und vergoldete Zeiger. Achttage-Messingwerk, Ankergang, Langpendel, Gewichtsantrieb und Stundenschlag auf Glocke. Alte Reparaturnachweise auf Werk- und Rückplatine. Orgelspiel mit 32 Holzpfeifen, Blasebalg und Walze mit Melodie "Adagio / N.III.3". H. 348 cm. 75 cm x 51 cm. (165045) Stil und Ornamentik erinnern an die 1787/88 für König Friedrich Wilhelm II. von Preußen geschaffenen Königskammern im zerstörten Berliner Stadtschloss nach Entwürfen von Carl Ludwig Bauer sowie an Entwürfe von Carl Gotthard Langhans von 1790 für das Musikzimmer im Marmorpalais in Potsdam. Ein vergleichbares Exemplar aus dem Umkreis von Bauer befindet sich im Museum für Angewandte Kunst in Köln. Vgl. Colsman, Slg. Museum Köln, Nr. 191, S. 344-46. Der Berliner Großuhrmacher Conrad Ehrbar ist insbesondere für seine aufwändigen und qualitätvollen Musikwerke bekannt. Vgl. Maurice, S. 254 An impressive neo-classical carved wood ivory-painted and parcel-silvered longcase organ clock by Conrad Ehrbar. Berlin. Um 1790.
Imposante höfische Bodenstanduhr mit Flötenspielwerk des Berliner Frühklassizismus Elfenbeinfarben gefasstes Holzgehäuse mit geschnitzten Löwenmasken auf eingerollten Voluten, Schuppenband und Zierleisten sowie reich geschnitzten Applikationen aus Blumenranken, Blattwerk und Blütenzweigen sowie eingebundenen Musiktrophäen, Lorbeer- und Blumengirlanden in Silberfassung. Dreiseitig geschweifter und nach unten verjüngter Pendelkasten auf schmalem Sockel mit Volutenfüßen. In der Front und den Seiten Türen mit profilierten Füllungen. Von Kanneluren belebter, runder, eintürig verglaster Uhrenkopf sowie zurückgesetzter Schallkasten mit Schalllöchern für das eingebaute Flötenspielwerk. Oberhalb Bekrönung in Form einer vollplastischen Statuette des Chronos. Emailliertes Ziffernblatt mit arabischen und römischen Ziffern, sign. CONRAD EHRBAR BERLIN. Ausgesägte, gravierte und vergoldete Zeiger. Achttage-Messingwerk, Ankergang, Langpendel, Gewichtsantrieb und Stundenschlag auf Glocke. Alte Reparaturnachweise auf Werk- und Rückplatine. Orgelspiel mit 32 Holzpfeifen, Blasebalg und Walze mit Melodie "Adagio / N.III.3". H. 348 cm. 75 cm x 51 cm. (165045) Stil und Ornamentik erinnern an die 1787/88 für König Friedrich Wilhelm II. von Preußen geschaffenen Königskammern im zerstörten Berliner Stadtschloss nach Entwürfen von Carl Ludwig Bauer sowie an Entwürfe von Carl Gotthard Langhans von 1790 für das Musikzimmer im Marmorpalais in Potsdam. Ein vergleichbares Exemplar aus dem Umkreis von Bauer befindet sich im Museum für Angewandte Kunst in Köln. Vgl. Colsman, Slg. Museum Köln, Nr. 191, S. 344-46. Der Berliner Großuhrmacher Conrad Ehrbar ist insbesondere für seine aufwändigen und qualitätvollen Musikwerke bekannt. Vgl. Maurice, S. 254 An impressive neo-classical carved wood ivory-painted and parcel-silvered longcase organ clock by Conrad Ehrbar. Berlin. Um 1790.
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