Auktionsarchiv: Los-Nr. 493

Jusepe de Ribera, / Xàtiva – Neapel, zug.

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 493

Jusepe de Ribera, / Xàtiva – Neapel, zug.

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

CHRISTUS VOR DER KREUZIGUNG Öl auf Leinwand. 234 x 180 cm.
Das großformatige Altarblatt gibt die Szenerie in hoher Dramatik wieder, dies vor allem durch den betonten Hell-Dunkel-Kontrast. Jesus, nur mit einem Lendetuch bekleidet und hell erleuchtet, erhält besonderes Augenmerk vor dem dunklen Hintergrund und den verschattet wiedergegebenen Begleitfiguren. Jesus ist hier nach links sitzend wiedergegeben, die Beine parallel gestellt, in einer Z-förmigen Haltung, die durch den linken Arm nach rechts oben weitergeführt wird. Das rechte Handgelenk trägt noch das Fesselseil, während der linke Oberarm von einem dahinterstehenden Mann hochgehalten wird. Der Blick Jesu ist mehr fragend als leidend nach oben gerichtet, augenscheinlich um noch einen rettenden Hinweis von Gottvater zu erhalten. Drei Figuren an der linken Bildseite, darunter ein stehender Römer in Rüstung sowie ein Knecht, der bereits eine Holzbohrung am Kreuz vornimmt. Diese erfahren die Beleuchtung ebenso von links oben. Entgegen dem Ernst der Darstellung und entgegen der Gesichter der handelnden Figuren erscheint der Jüngling rechts hier lachend, was der Szenerie insgesamt besondere Brisanz gibt. Der Maler hat ganz offensichtlich den Unverstand des Jünglings hier zum Ausdruck bringen wollen. In Anbetracht der höchst durchdachten Komposition, aber auch der qualitätvollen Ausführung im Detail kann das Gemälde – trotz uneindeutiger Zuweisung an Ribera – als das eines großen Meisters anerkannt werden. (1151211) (11)

Auktionsarchiv: Los-Nr. 493
Beschreibung:

CHRISTUS VOR DER KREUZIGUNG Öl auf Leinwand. 234 x 180 cm.
Das großformatige Altarblatt gibt die Szenerie in hoher Dramatik wieder, dies vor allem durch den betonten Hell-Dunkel-Kontrast. Jesus, nur mit einem Lendetuch bekleidet und hell erleuchtet, erhält besonderes Augenmerk vor dem dunklen Hintergrund und den verschattet wiedergegebenen Begleitfiguren. Jesus ist hier nach links sitzend wiedergegeben, die Beine parallel gestellt, in einer Z-förmigen Haltung, die durch den linken Arm nach rechts oben weitergeführt wird. Das rechte Handgelenk trägt noch das Fesselseil, während der linke Oberarm von einem dahinterstehenden Mann hochgehalten wird. Der Blick Jesu ist mehr fragend als leidend nach oben gerichtet, augenscheinlich um noch einen rettenden Hinweis von Gottvater zu erhalten. Drei Figuren an der linken Bildseite, darunter ein stehender Römer in Rüstung sowie ein Knecht, der bereits eine Holzbohrung am Kreuz vornimmt. Diese erfahren die Beleuchtung ebenso von links oben. Entgegen dem Ernst der Darstellung und entgegen der Gesichter der handelnden Figuren erscheint der Jüngling rechts hier lachend, was der Szenerie insgesamt besondere Brisanz gibt. Der Maler hat ganz offensichtlich den Unverstand des Jünglings hier zum Ausdruck bringen wollen. In Anbetracht der höchst durchdachten Komposition, aber auch der qualitätvollen Ausführung im Detail kann das Gemälde – trotz uneindeutiger Zuweisung an Ribera – als das eines großen Meisters anerkannt werden. (1151211) (11)

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