Höhe der Schale: 14,5 cm. Länge: 17 cm. Höhe der Henkelvasen: 24 cm. An den Henkeln der Vasen und der Schale gepunzt: Wiener Beschau "A" und schwer leserliche Meistermarken. Wien, 19. Jahrhundert.
Silber und Emailfarben. Bestehend aus einer querovalen Fußschale und zwei vasenförmigen Kannen. In Silber gearbeitet mit reicher Emailmalerei im Stil des Hochbarock. Die Schale queroval auf eingezogenem Fuß über quadratischer Fußplatte, getragen von vier fein gegossenen und ziselierten Füßen mit bärtigen Männerköpfen. An den Schmalseiten aufsitzende, geflügelte Putten, deren Unterleib in grün emaillierte Blätter einzieht. An den Längsseiten in der abschließenden Kehle durchbrochen gearbeitete, weiß emaillierte Kartusche mit jugendlichem Frauenmaskaron. Der godronnierte Teil dunkelgrün emailliert mit roten Sprenkelungen, der Rand umlaufend mit Landschaft bemalt, darin antikisierende Amoretten, Musen und bacchantische Themen. Die Schale innen ebenso detailreich gestaltet: im Spiegel Bilddarstellung eines von weißen Tauben gezogenem Nachens, mit Amorknäblein auf Meereswellen, begleitet von Delfinen, in den Muldungen Groteskenmalereien mit stilisierten Blüten, Früchtekörben, sowie Masken. Im inneren Oberrand umlaufende Landschaftsdarstellung ebenfalls mit mythologischen Szenerien, darunter Apollo mit der Leier, Fama, Bacchus und Nymphen etc. Die beiden zugehörigen Vasen ovaloid nach oben sich weitend, der Hals und Fuß stark eingezogen, die Ausgusslippe weit vorziehend. Hochschwingende, mehrfach volutierte, zarte Henkel , die nach oben hin die Figur einer Harpyie mit hochgestellten Flügeln ausbilden . Wandung der Kannen entsprechend der Landschaftsmalerei, darunter Darstellung der Europa auf dem Stier. Im Gegenstück "Urteil des Paris". Die malerische Dekoration überaus reich und vielfigürlich, die Ornamentdekorationen äußerst fein und akribisch ausgeführt. Min. besch. (931021)
Höhe der Schale: 14,5 cm. Länge: 17 cm. Höhe der Henkelvasen: 24 cm. An den Henkeln der Vasen und der Schale gepunzt: Wiener Beschau "A" und schwer leserliche Meistermarken. Wien, 19. Jahrhundert.
Silber und Emailfarben. Bestehend aus einer querovalen Fußschale und zwei vasenförmigen Kannen. In Silber gearbeitet mit reicher Emailmalerei im Stil des Hochbarock. Die Schale queroval auf eingezogenem Fuß über quadratischer Fußplatte, getragen von vier fein gegossenen und ziselierten Füßen mit bärtigen Männerköpfen. An den Schmalseiten aufsitzende, geflügelte Putten, deren Unterleib in grün emaillierte Blätter einzieht. An den Längsseiten in der abschließenden Kehle durchbrochen gearbeitete, weiß emaillierte Kartusche mit jugendlichem Frauenmaskaron. Der godronnierte Teil dunkelgrün emailliert mit roten Sprenkelungen, der Rand umlaufend mit Landschaft bemalt, darin antikisierende Amoretten, Musen und bacchantische Themen. Die Schale innen ebenso detailreich gestaltet: im Spiegel Bilddarstellung eines von weißen Tauben gezogenem Nachens, mit Amorknäblein auf Meereswellen, begleitet von Delfinen, in den Muldungen Groteskenmalereien mit stilisierten Blüten, Früchtekörben, sowie Masken. Im inneren Oberrand umlaufende Landschaftsdarstellung ebenfalls mit mythologischen Szenerien, darunter Apollo mit der Leier, Fama, Bacchus und Nymphen etc. Die beiden zugehörigen Vasen ovaloid nach oben sich weitend, der Hals und Fuß stark eingezogen, die Ausgusslippe weit vorziehend. Hochschwingende, mehrfach volutierte, zarte Henkel , die nach oben hin die Figur einer Harpyie mit hochgestellten Flügeln ausbilden . Wandung der Kannen entsprechend der Landschaftsmalerei, darunter Darstellung der Europa auf dem Stier. Im Gegenstück "Urteil des Paris". Die malerische Dekoration überaus reich und vielfigürlich, die Ornamentdekorationen äußerst fein und akribisch ausgeführt. Min. besch. (931021)
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