Tombeau de Madame Langhans. Lithographie auf Velin nach Johann August Nahl . 37 x 23 cm. Nicht bei Nagler. 1751 hält sich der Bildhauer Johann August Nahl d. Ä. wegen eines Auftrages im schweizerischen Hindelbank bei Bern auf und wohnt bei Pfarrer Georg Langhans. In dieser Zeit stirbt am Karfreitag überraschend erst 28-jährig dessen Gattin Maria Magdalena bei der Geburt eines Sohnes, der sie nur kurz überlebt. Erschüttert von diesem Erlebnis schafft Nahl eine aus einem einzigen Sandstein gehauene Grabplatte mit einer tiefsinnigen Auferstehungsikonographie. Durch den geborstenen Riss der mit Todessymbolen und dem Wappen der Familie verzierten Platte ist die Mutter mit ihrem Sohn im Arm zu sehen wie sie Blick und Arme gen Himmel strecken. Das Monument, zu dessen Besuchern Goethe, Arthur Schopenhauer oder auch Albert Anker zählten, erlangt rasch große Berühmtheit. Im Gegensatz zu dem bekannten Kupferstich von Christian von Mechel der ebenfalls das berühmte Grabmal zeigt, gibt die Lithographie auch die Innschrift des Grabmahls wieder. Wie das beiliegende Erklärungsblatt erläutert, war dies im Kupferstich technisch nicht umsetzbar und hätte "keinen guten Effekt würden gemacht haben". - Prachtvoller, nuancierter und leuchtender Abzug mit breitem Rand. Vereinzelt minimal fleckig, schwache Gebrauchsspuren, sonst jedoch in sehr guter Erhaltung. Sehr selten . Beiliegend das erwähnte, lithographierte Erklärungsblatt “Description du fameux Tombeau de Madame Langhans, exécuté par M. Jean-Auguste Nahl” (beidseitig mit lithographierter Bordüre umgebenem deutschem und französischem Text, Blattgröße 52,5 x 43,5 cm).
Tombeau de Madame Langhans. Lithographie auf Velin nach Johann August Nahl . 37 x 23 cm. Nicht bei Nagler. 1751 hält sich der Bildhauer Johann August Nahl d. Ä. wegen eines Auftrages im schweizerischen Hindelbank bei Bern auf und wohnt bei Pfarrer Georg Langhans. In dieser Zeit stirbt am Karfreitag überraschend erst 28-jährig dessen Gattin Maria Magdalena bei der Geburt eines Sohnes, der sie nur kurz überlebt. Erschüttert von diesem Erlebnis schafft Nahl eine aus einem einzigen Sandstein gehauene Grabplatte mit einer tiefsinnigen Auferstehungsikonographie. Durch den geborstenen Riss der mit Todessymbolen und dem Wappen der Familie verzierten Platte ist die Mutter mit ihrem Sohn im Arm zu sehen wie sie Blick und Arme gen Himmel strecken. Das Monument, zu dessen Besuchern Goethe, Arthur Schopenhauer oder auch Albert Anker zählten, erlangt rasch große Berühmtheit. Im Gegensatz zu dem bekannten Kupferstich von Christian von Mechel der ebenfalls das berühmte Grabmal zeigt, gibt die Lithographie auch die Innschrift des Grabmahls wieder. Wie das beiliegende Erklärungsblatt erläutert, war dies im Kupferstich technisch nicht umsetzbar und hätte "keinen guten Effekt würden gemacht haben". - Prachtvoller, nuancierter und leuchtender Abzug mit breitem Rand. Vereinzelt minimal fleckig, schwache Gebrauchsspuren, sonst jedoch in sehr guter Erhaltung. Sehr selten . Beiliegend das erwähnte, lithographierte Erklärungsblatt “Description du fameux Tombeau de Madame Langhans, exécuté par M. Jean-Auguste Nahl” (beidseitig mit lithographierter Bordüre umgebenem deutschem und französischem Text, Blattgröße 52,5 x 43,5 cm).
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