Krolow, Karl, Lyriker und Essayist, Träger des Georg-Büchner-Preises und zahlreicher weiterer Auszeichnungen (1915-1999). Konvolut von 26 (davon 15 eigh.) Briefen und 1 masch. Postkarte m. U. "Karl Krolow" sowie 2 Typoskripten. Zus. ca. 26 S. Verschied. Formate. Meist mit dem Umschlag. Darmstadt 1960-1985. An Rolf Michaelis, Feuilleton-Redakteur der "Stuttgarter Zeitung" bzw. der "Zeit". Oft Begleitschreiben zu Einsendungen von Gedichten oder Essays, aber auch Danksagungen mit Bemerkungen und Gedanken über andere Schriftsteller (Garcia Lorca, Härtling), Bücher, Literaturpreise, Jury-Probleme etc. Beispiel: "... heute schicke ich Ihnen die 'Krolow'sche Lösung' der Heise-Kunert'schen Lyrik-Diskussion. Nicht unbedingt ein in Prosa aufgelöstes Gedicht von mir, doch auch nicht sein Gegenteil ... Ich wollte jedenfalls nur eine kürzere und nicht essayistische Stellungnahme geben. Nach sovielen Aufsätzen zum Metier des Versemachens (auch) eine ironisch-ernsthafte und 'leidende' Reaktion" [18.VIII.1982]. Vor seinem 70. Geburtstag: "... Es wird dann, diese eine Woche lang, hier und in Hannover (und überhaupt in den 'Medien') offiziell mit mir 'umgegangen', wenn ich so sagen soll. Das ist natürlich erfreulich, zugleich anstrengend, und vorher bin ich - für meine Verhältnisse - überbesetzt. Daher meine Befürchtungen, durchzuhalten (spr. nicht durchzuhalten). Es ist manchmal Irritation / Verwirrung dabei. Aber die hat auch mit anderem zu tun, nicht unbedingt Literarischem" [26.I.1985]. - Die beiden Typoskripte sind betitelt "Geträumtes Da-sein. 'Von der niemand gehörenden Einsamkeit' - Prosagedichte von Alice Koch" und (zur Lyrik-Diskussion) "Donnerworte und Gedichte".
Krolow, Karl, Lyriker und Essayist, Träger des Georg-Büchner-Preises und zahlreicher weiterer Auszeichnungen (1915-1999). Konvolut von 26 (davon 15 eigh.) Briefen und 1 masch. Postkarte m. U. "Karl Krolow" sowie 2 Typoskripten. Zus. ca. 26 S. Verschied. Formate. Meist mit dem Umschlag. Darmstadt 1960-1985. An Rolf Michaelis, Feuilleton-Redakteur der "Stuttgarter Zeitung" bzw. der "Zeit". Oft Begleitschreiben zu Einsendungen von Gedichten oder Essays, aber auch Danksagungen mit Bemerkungen und Gedanken über andere Schriftsteller (Garcia Lorca, Härtling), Bücher, Literaturpreise, Jury-Probleme etc. Beispiel: "... heute schicke ich Ihnen die 'Krolow'sche Lösung' der Heise-Kunert'schen Lyrik-Diskussion. Nicht unbedingt ein in Prosa aufgelöstes Gedicht von mir, doch auch nicht sein Gegenteil ... Ich wollte jedenfalls nur eine kürzere und nicht essayistische Stellungnahme geben. Nach sovielen Aufsätzen zum Metier des Versemachens (auch) eine ironisch-ernsthafte und 'leidende' Reaktion" [18.VIII.1982]. Vor seinem 70. Geburtstag: "... Es wird dann, diese eine Woche lang, hier und in Hannover (und überhaupt in den 'Medien') offiziell mit mir 'umgegangen', wenn ich so sagen soll. Das ist natürlich erfreulich, zugleich anstrengend, und vorher bin ich - für meine Verhältnisse - überbesetzt. Daher meine Befürchtungen, durchzuhalten (spr. nicht durchzuhalten). Es ist manchmal Irritation / Verwirrung dabei. Aber die hat auch mit anderem zu tun, nicht unbedingt Literarischem" [26.I.1985]. - Die beiden Typoskripte sind betitelt "Geträumtes Da-sein. 'Von der niemand gehörenden Einsamkeit' - Prosagedichte von Alice Koch" und (zur Lyrik-Diskussion) "Donnerworte und Gedichte".
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