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Auktionsarchiv: Los-Nr. 1004

Luther, Martin Sammelhandschrift mit 54 Abschriften

Wertvolle Bücher
21.04.2016
Schätzpreis
1.200 €
ca. 1.360 $
Zuschlagspreis:
850 €
ca. 963 $
Auktionsarchiv: Los-Nr. 1004

Luther, Martin Sammelhandschrift mit 54 Abschriften

Wertvolle Bücher
21.04.2016
Schätzpreis
1.200 €
ca. 1.360 $
Zuschlagspreis:
850 €
ca. 963 $
Beschreibung:

Handschriftliche Sammlung der verbotenen Schmähschriften Martin Luthers Luther, Martin. Sammelhandschrift mit 54 Abschriften von Luther-Drucken der Jahre 1520-1550. Deutsche Handschrift auf Papier. 2, 282 num., 2 nn., 2 w. Bl. Mit einmontierter Original-Bleistiftzeichnung Martin Luthers. 20,4 x 16 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig). Deutschland 1615. Interessanter Band einer handschriftlichen Sammlung von frühen im Druck erschienenen Traktaten, Pamphleten und Kleinschriften Martin Luthers (1483-1546), alle von einer Hand im Jahre 1615 abgeschrieben und am Schluss mit einem ebenfalls handschriftlichen Register versehen, meist mit Angabe der Quellen (Druckdaten etc.). Die Sammlung wurde teils von den Quartschriften selbst, teils wohl aber auch aus Werkausgaben kompiliert, auf dem Titel der Vermerk von anderer Hand: "Hoc opus est totius Martini Lutheri adhoque Liber prohibitus". Als Frontispiz wurde eine originale Bleistiftzeichnung mit dem Porträt Martin Luthers einmontiert: "Vera effigies Zelozissimi Lutheranorum Patriarchae Martini Lutheri, Scupta a Scriptore huius praeclaissimi operis. Anno D(omi)ni 1615". Um die Zeichnung wurde noch hinzugesetzt "Timo Homeri et opera eius". Enthalten sind u. a.: "Außlegung des Evangelij von den Zehen aussetzigen", "Vom Missbrauch der Messen", "Schrift an Herzog Friedrich Churf. zu Sachsen", "Wider den falschgenaten geistlichen Standt deß babsts und der bischöffe", "Ein geschicht, wie gott einer erbarn Kloster Jungfrauen außgeholffen hatt", "Kurzte Außlegung des Ave Maria", "Trostschrift an die Christen zu Halle in Sachsen", "Disputation deß teuffels mit D. M. L.", "Confessio oder Bekäntnüß deß glaubens etlicher fürsten undt Städte uberantwortet Kayserl. Mayst. zu Augstburg", "Schrifft wieder Hanß Worst", "Vom Schemhamphoras und vom Geschlecht Christi" zum Schluss, die berühmt-berüchtigte Schmähschrift Luthers gegen die Juden, die er mit dem Teufel gleichsetzte und die er auf übelste und obszöne Weise verunglimpft. – Gering fingerfleckig, meist sehr sauber, kaum Gebrauchsspuren, in einer bemerkenswert schönen, klaren deutschen Schreibschrift in Sepia-Tinte, vom Anfang des 17. Jahrhunderts.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 1004
Auktion:
Datum:
21.04.2016
Auktionshaus:
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5a
14193 Berlin
Deutschland
info@bassenge.com
+49 30 89380290
+49 30 8918025
Beschreibung:

Handschriftliche Sammlung der verbotenen Schmähschriften Martin Luthers Luther, Martin. Sammelhandschrift mit 54 Abschriften von Luther-Drucken der Jahre 1520-1550. Deutsche Handschrift auf Papier. 2, 282 num., 2 nn., 2 w. Bl. Mit einmontierter Original-Bleistiftzeichnung Martin Luthers. 20,4 x 16 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig). Deutschland 1615. Interessanter Band einer handschriftlichen Sammlung von frühen im Druck erschienenen Traktaten, Pamphleten und Kleinschriften Martin Luthers (1483-1546), alle von einer Hand im Jahre 1615 abgeschrieben und am Schluss mit einem ebenfalls handschriftlichen Register versehen, meist mit Angabe der Quellen (Druckdaten etc.). Die Sammlung wurde teils von den Quartschriften selbst, teils wohl aber auch aus Werkausgaben kompiliert, auf dem Titel der Vermerk von anderer Hand: "Hoc opus est totius Martini Lutheri adhoque Liber prohibitus". Als Frontispiz wurde eine originale Bleistiftzeichnung mit dem Porträt Martin Luthers einmontiert: "Vera effigies Zelozissimi Lutheranorum Patriarchae Martini Lutheri, Scupta a Scriptore huius praeclaissimi operis. Anno D(omi)ni 1615". Um die Zeichnung wurde noch hinzugesetzt "Timo Homeri et opera eius". Enthalten sind u. a.: "Außlegung des Evangelij von den Zehen aussetzigen", "Vom Missbrauch der Messen", "Schrift an Herzog Friedrich Churf. zu Sachsen", "Wider den falschgenaten geistlichen Standt deß babsts und der bischöffe", "Ein geschicht, wie gott einer erbarn Kloster Jungfrauen außgeholffen hatt", "Kurzte Außlegung des Ave Maria", "Trostschrift an die Christen zu Halle in Sachsen", "Disputation deß teuffels mit D. M. L.", "Confessio oder Bekäntnüß deß glaubens etlicher fürsten undt Städte uberantwortet Kayserl. Mayst. zu Augstburg", "Schrifft wieder Hanß Worst", "Vom Schemhamphoras und vom Geschlecht Christi" zum Schluss, die berühmt-berüchtigte Schmähschrift Luthers gegen die Juden, die er mit dem Teufel gleichsetzte und die er auf übelste und obszöne Weise verunglimpft. – Gering fingerfleckig, meist sehr sauber, kaum Gebrauchsspuren, in einer bemerkenswert schönen, klaren deutschen Schreibschrift in Sepia-Tinte, vom Anfang des 17. Jahrhunderts.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 1004
Auktion:
Datum:
21.04.2016
Auktionshaus:
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5a
14193 Berlin
Deutschland
info@bassenge.com
+49 30 89380290
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