Madonna mit Kind und zwei Engeln, Tempera und Öl auf Leinwand, auf Holz aufgezogen, 72,5 x 47 cm, gerahmt Provenienz: Privatsammlung, Berlin Das vorliegende Gemälde trägt rechts unten ein Wappen: einen Schild in Form eines Pferdekopfes im italienischen Stil mit aufgerichtetem Löwen vor rot und silbern gestreiftem Hintergrund. Über dem Wappenschild erscheint ein sich in den Schwanz beißender Drache, über dem sich ein Kreuz befindet. Dies weist darauf hin, dass der Besitzer oder Auftraggeber des Gemäldes ein Mitglied des Drachenordens war, eines um 1408 gegründeten katholischen Adelsordens. Bei dem Wappenschild des vorliegenden Gemäldes handelt sich um eine spezielle heraldische Form, die sich vor allem im 15. Jahrhundert und fast ausschließlich in Italien findet. Technische Untersuchung: Infrarotaufnahmen zeigen drei unterschiedliche Arten einer Unterzeichnung: zwei Umrisszeichnungen – eine dünne schwarze, bisweilen nur oberflächliche und eine breitere, tiefer gehende, die ebenfalls mit einem dünnen Pinsel ausgeführt wurde – sowie eine schraffierte Zeichnung zur Festlegung der Schatten, beispielsweise im Kopf der Madonna. Wir danken Gianluca Poldi für die technische Untersuchung des vorliegenden Gemäldes.
Madonna mit Kind und zwei Engeln, Tempera und Öl auf Leinwand, auf Holz aufgezogen, 72,5 x 47 cm, gerahmt Provenienz: Privatsammlung, Berlin Das vorliegende Gemälde trägt rechts unten ein Wappen: einen Schild in Form eines Pferdekopfes im italienischen Stil mit aufgerichtetem Löwen vor rot und silbern gestreiftem Hintergrund. Über dem Wappenschild erscheint ein sich in den Schwanz beißender Drache, über dem sich ein Kreuz befindet. Dies weist darauf hin, dass der Besitzer oder Auftraggeber des Gemäldes ein Mitglied des Drachenordens war, eines um 1408 gegründeten katholischen Adelsordens. Bei dem Wappenschild des vorliegenden Gemäldes handelt sich um eine spezielle heraldische Form, die sich vor allem im 15. Jahrhundert und fast ausschließlich in Italien findet. Technische Untersuchung: Infrarotaufnahmen zeigen drei unterschiedliche Arten einer Unterzeichnung: zwei Umrisszeichnungen – eine dünne schwarze, bisweilen nur oberflächliche und eine breitere, tiefer gehende, die ebenfalls mit einem dünnen Pinsel ausgeführt wurde – sowie eine schraffierte Zeichnung zur Festlegung der Schatten, beispielsweise im Kopf der Madonna. Wir danken Gianluca Poldi für die technische Untersuchung des vorliegenden Gemäldes.
Testen Sie LotSearch und seine Premium-Features 7 Tage - ohne Kosten!
Lassen Sie sich automatisch über neue Objekte in kommenden Auktionen benachrichtigen.
Suchauftrag anlegen