(München 1564–1625 Augsburg) und (Brüssel 1568–1625 Antwerpen) Diana und Actaeon, Öl auf Kupfer, 27 x 37 cm, gerahmt Provenienz: Europäische Privatsammlung Dem vorliegenden Gemälde liegt ein Gutachten von Klaus Ertz bei. Die Zusammenarbeit der beiden Maler Hans Rottenhammer und Jan Brueghel d. Ä. begann um 1595 in Rom und scheint 1610 ein Ende gefunden zu haben, da sich ab diesem Zeitpunkt keine Spuren dieser fruchtbaren Verbindung mehr feststellen lassen. Die Arbeitsgemeinschaft der beiden Künstler markiert den Beginn einer neuen flämischen Tradition: der Zusammenarbeit mehrerer Spezialisten an ein und demselben Gemälde, die bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts florierte. Ertz datiert das vorliegende Gemälde um 1506, als beide Künstler fast ausschließlich auf Kupfer malten. Brueghel, der damals in Antwerpen lebte, schickte die Kupfertafeln in der Regel an Rottenhammer nach Venedig, der sie später retournierte. Bei den meisten Gemälden, die aus dieser Zusammenarbeit hervorgingen, stammen die Figuren von Rottenhammer. Jan Brueghel d. Ä. war vor allem als Landschaftsmaler ein vielseitiger und begabter Künstler, doch es mangelte ihm an Talent, schöne weibliche Aktfiguren zu malen. Deshalb ist es nur allzu verständlich, dass er dafür die Hilfe eines darauf spezialisierten Kollegen in Anspruch nahm, was auch auf die vorliegende Komposition zutrifft. Alle Figuren im vorliegenden Gemälde stammen von der Hand Hans Rottenhammers, während Landschaft, Flora und Fauna von Jan Brueghel d. Ä. gemalt wurden.
(München 1564–1625 Augsburg) und (Brüssel 1568–1625 Antwerpen) Diana und Actaeon, Öl auf Kupfer, 27 x 37 cm, gerahmt Provenienz: Europäische Privatsammlung Dem vorliegenden Gemälde liegt ein Gutachten von Klaus Ertz bei. Die Zusammenarbeit der beiden Maler Hans Rottenhammer und Jan Brueghel d. Ä. begann um 1595 in Rom und scheint 1610 ein Ende gefunden zu haben, da sich ab diesem Zeitpunkt keine Spuren dieser fruchtbaren Verbindung mehr feststellen lassen. Die Arbeitsgemeinschaft der beiden Künstler markiert den Beginn einer neuen flämischen Tradition: der Zusammenarbeit mehrerer Spezialisten an ein und demselben Gemälde, die bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts florierte. Ertz datiert das vorliegende Gemälde um 1506, als beide Künstler fast ausschließlich auf Kupfer malten. Brueghel, der damals in Antwerpen lebte, schickte die Kupfertafeln in der Regel an Rottenhammer nach Venedig, der sie später retournierte. Bei den meisten Gemälden, die aus dieser Zusammenarbeit hervorgingen, stammen die Figuren von Rottenhammer. Jan Brueghel d. Ä. war vor allem als Landschaftsmaler ein vielseitiger und begabter Künstler, doch es mangelte ihm an Talent, schöne weibliche Aktfiguren zu malen. Deshalb ist es nur allzu verständlich, dass er dafür die Hilfe eines darauf spezialisierten Kollegen in Anspruch nahm, was auch auf die vorliegende Komposition zutrifft. Alle Figuren im vorliegenden Gemälde stammen von der Hand Hans Rottenhammers, während Landschaft, Flora und Fauna von Jan Brueghel d. Ä. gemalt wurden.
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