Auktionsarchiv: Los-Nr. 16

Paar tiefe Teller aus einer ergänzenden Lieferung der KPM zum Tafelservice für Heinrich Graf Podewils

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 16

Paar tiefe Teller aus einer ergänzenden Lieferung der KPM zum Tafelservice für Heinrich Graf Podewils

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Paar tiefe Teller aus einer ergänzenden Lieferung der KPM zum Tafelservice für Heinrich Graf Podewils
Porzellan, farbiger Aufglasurdekor, Vergoldung. Modell tief, mit profiliertem passigen Rand und sechs aufgelegten Jakobsmuscheln. Oben das von zwei preußischen Adlern gehaltene bekrönte Wappen auf einer mit Laubzweigen dekorierten Konsole. Über Spiegel und Fahne indianische Streublumen. Blaumarke Zepter. D 24,3 cm.
Berlin, KPM, um 1780.Heinrich Graf Podewils (1696 - 1760) wurde schon 1720 vom preußischen König Friedrich Wilhelm I. zum Geheimen Kriegsrat ernannt und unter Friedrich II. als Kriegsminister mit der Leitung der obersten Staatsbehörde der preußischen Armee betraut. Samuel Wittwer publizierte 2007 eine Aktennotiz aus dem Staatsarchiv Berlin, in der Podewils beschreibt, wie er zu dem Meissener Service kam. Nach seiner eigenen Aussage erhielt er es als Dank für seine Verdienste im Schlesischen Krieg von Friedrich August II. von Sachsen (in Personalunion August II. von Polen) am Ende des Jahres 1741, zusammen mit einem diamantbesetzten (Miniatur-)Porträt des Königs. Die Familie muss das Service auch nach dem Tod Graf Heinrichs weiter benutzt haben, wie die spätere Ergänzung aus der KPM belegt.ProvenienzChristie's London am 10. Juli 2007, Lot 222.
Privatsammlung Westfalen, verst. Lempertz Berlin Auktion 1018 am 12. Oktober 2013, Lot 52.
Deutsche Privatsammlung.LiteraturhinweiseZum Service s. Wittwer, Liaisons Fragiles: Exchanges of Gifts Between Saxony and Prussia in the Early Eighteenth Century, in: Cassidy-Geiger (Hg), Fragile Diplomacy. Meissen Porcelain for European Courts ca. 1710 - 63, New Haven-London 2007, S. 101 f.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 16
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Paar tiefe Teller aus einer ergänzenden Lieferung der KPM zum Tafelservice für Heinrich Graf Podewils
Porzellan, farbiger Aufglasurdekor, Vergoldung. Modell tief, mit profiliertem passigen Rand und sechs aufgelegten Jakobsmuscheln. Oben das von zwei preußischen Adlern gehaltene bekrönte Wappen auf einer mit Laubzweigen dekorierten Konsole. Über Spiegel und Fahne indianische Streublumen. Blaumarke Zepter. D 24,3 cm.
Berlin, KPM, um 1780.Heinrich Graf Podewils (1696 - 1760) wurde schon 1720 vom preußischen König Friedrich Wilhelm I. zum Geheimen Kriegsrat ernannt und unter Friedrich II. als Kriegsminister mit der Leitung der obersten Staatsbehörde der preußischen Armee betraut. Samuel Wittwer publizierte 2007 eine Aktennotiz aus dem Staatsarchiv Berlin, in der Podewils beschreibt, wie er zu dem Meissener Service kam. Nach seiner eigenen Aussage erhielt er es als Dank für seine Verdienste im Schlesischen Krieg von Friedrich August II. von Sachsen (in Personalunion August II. von Polen) am Ende des Jahres 1741, zusammen mit einem diamantbesetzten (Miniatur-)Porträt des Königs. Die Familie muss das Service auch nach dem Tod Graf Heinrichs weiter benutzt haben, wie die spätere Ergänzung aus der KPM belegt.ProvenienzChristie's London am 10. Juli 2007, Lot 222.
Privatsammlung Westfalen, verst. Lempertz Berlin Auktion 1018 am 12. Oktober 2013, Lot 52.
Deutsche Privatsammlung.LiteraturhinweiseZum Service s. Wittwer, Liaisons Fragiles: Exchanges of Gifts Between Saxony and Prussia in the Early Eighteenth Century, in: Cassidy-Geiger (Hg), Fragile Diplomacy. Meissen Porcelain for European Courts ca. 1710 - 63, New Haven-London 2007, S. 101 f.

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