Auktionsarchiv: Los-Nr. 1731

PAAR VERGOLDETE TAZZE

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 1731

PAAR VERGOLDETE TAZZE

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

PAAR VERGOLDETE TAZZE Schweiz, Ende 19. Jh. Kupfer vergoldet, galvanische Reproduktionen. Runder, profilierter Fuss und balusterartigem Schaft, reich gestaltet mit Blättern, Widderköpfen und Löwenköpfen. Ausladende Schale, die Unterseite mit Amoretten, Tieren, Fabelwesen und allegorischen und mythologischen Darstellungen in Kartuschen. Der Schalenspiegel mit einer Darstellung nach Hans von Aachens berühmten und im original verschollenen Gemäldes Minerva, stellt die Malerei den Freien Künsten vor. Je mit Inventarnummern 152 und 122 und Sammler-Etikette H.R.v.W. H 15, D 18 cm. Provenienz: - Ehemals Sammlung von Wyss, Zürich. Schöne und interessante Tazze, die ganz in der Art des Manierismus gestaltet sind. Die Darstellung der Minerva im Schalenspiegel geht auf ein Gemälde von Hans von Aachen (um 1594) zurück. Minerva stellt die Malerei den sieben freien Künsten vor und erbittet deren Aufnahme. Hans von Aachen war ab 1592 als Kammermaler am Hofe Rudolfs II in Prag tätig. Dieser propagierte, die Malerei als freie Kunst anzusehen und nicht als Handwerk. Das Gemälde wurde durch einen Stich von Egidius Sadeler (1570-1629) weitum bekannt. Die gelungene Kombination des Hauptmotivs mit passendem antikisierend geschmücktem Schaft und Fuss unserer Schalen lassen die Urheberschaft eines versierten Goldschmiedes vermuten. Vorlagen des abgebildet: John Hayward Virtuoso Goldsmiths and the Triumph of Mannerism 1540-1620. 1976. Abb. 496/497. Dort beschrieben als Augsburt um 1620/30. Ohne Meistermarke. Die Schale mit Minerva, welche die 7 Freien Künste vorstellt, befindet sich im Louvre.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 1731
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PAAR VERGOLDETE TAZZE Schweiz, Ende 19. Jh. Kupfer vergoldet, galvanische Reproduktionen. Runder, profilierter Fuss und balusterartigem Schaft, reich gestaltet mit Blättern, Widderköpfen und Löwenköpfen. Ausladende Schale, die Unterseite mit Amoretten, Tieren, Fabelwesen und allegorischen und mythologischen Darstellungen in Kartuschen. Der Schalenspiegel mit einer Darstellung nach Hans von Aachens berühmten und im original verschollenen Gemäldes Minerva, stellt die Malerei den Freien Künsten vor. Je mit Inventarnummern 152 und 122 und Sammler-Etikette H.R.v.W. H 15, D 18 cm. Provenienz: - Ehemals Sammlung von Wyss, Zürich. Schöne und interessante Tazze, die ganz in der Art des Manierismus gestaltet sind. Die Darstellung der Minerva im Schalenspiegel geht auf ein Gemälde von Hans von Aachen (um 1594) zurück. Minerva stellt die Malerei den sieben freien Künsten vor und erbittet deren Aufnahme. Hans von Aachen war ab 1592 als Kammermaler am Hofe Rudolfs II in Prag tätig. Dieser propagierte, die Malerei als freie Kunst anzusehen und nicht als Handwerk. Das Gemälde wurde durch einen Stich von Egidius Sadeler (1570-1629) weitum bekannt. Die gelungene Kombination des Hauptmotivs mit passendem antikisierend geschmücktem Schaft und Fuss unserer Schalen lassen die Urheberschaft eines versierten Goldschmiedes vermuten. Vorlagen des abgebildet: John Hayward Virtuoso Goldsmiths and the Triumph of Mannerism 1540-1620. 1976. Abb. 496/497. Dort beschrieben als Augsburt um 1620/30. Ohne Meistermarke. Die Schale mit Minerva, welche die 7 Freien Künste vorstellt, befindet sich im Louvre.

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