Pietro Neri Scacciati 1684 Florenz - 1749 Vögel in einer Landschaft Öl auf Leinwand (doubliert). 101 x 132 cm. Zertifikat Alberto Cottino, Turin, 30.4.2018. In seinem Gutachten bezeichnet Professor Alberto Cottino unser bislang nicht publiziertes Gemälde als bemerkenswerte Neuentdeckung im vergleichsweise schmalen Oeuvre des Florentiner Malers Pietro Neri Scacciati („una notevole acquisizione all'ancora relativamente esiguo corpus di opere di Pietro Neri Scacciati“). Scacciati präsentiert hier vor einem brauntonigen, von einem Felsplateau und einem Baumstamm strukturierten Landschaftsprospekt diverse Vögel, darunter eine Gans, einen Fasan sowie eine Waldschnepfe, die vom rechten Bildrand bereits leicht angeschnitten wird. Seine besondere Fähigkeit für die präzise Wiedergabe verschiedener Vögel ließ Scacciati neben Bartolomeo Bimbi zu einem der bedeutendsten Tiermaler am Florentiner Hof der Medici-Großherzöge werden. Nichtsdestotrotz ist über das Leben des Malers nicht allzu viel bekannt. Als Sohn des ebenfalls als Stilllebenmaler tätigen Andrea Scacciati dürfte er von diesem ausgebildet worden sein. Später wurde er Leiter des „Opificio delle Pietre Dure“, der berühmten 1588 von Großherzog Ferdinando de' Medici gegründeten Manufaktur für die Bearbeitung von Halbedelsteinen. Zum Künstler vgl. M. M. Sinari: Pietro Neri Scacciati in: La natura morta in Italia, 2 Bde., Mailand 1989, S. 597-599.
Pietro Neri Scacciati 1684 Florenz - 1749 Vögel in einer Landschaft Öl auf Leinwand (doubliert). 101 x 132 cm. Zertifikat Alberto Cottino, Turin, 30.4.2018. In seinem Gutachten bezeichnet Professor Alberto Cottino unser bislang nicht publiziertes Gemälde als bemerkenswerte Neuentdeckung im vergleichsweise schmalen Oeuvre des Florentiner Malers Pietro Neri Scacciati („una notevole acquisizione all'ancora relativamente esiguo corpus di opere di Pietro Neri Scacciati“). Scacciati präsentiert hier vor einem brauntonigen, von einem Felsplateau und einem Baumstamm strukturierten Landschaftsprospekt diverse Vögel, darunter eine Gans, einen Fasan sowie eine Waldschnepfe, die vom rechten Bildrand bereits leicht angeschnitten wird. Seine besondere Fähigkeit für die präzise Wiedergabe verschiedener Vögel ließ Scacciati neben Bartolomeo Bimbi zu einem der bedeutendsten Tiermaler am Florentiner Hof der Medici-Großherzöge werden. Nichtsdestotrotz ist über das Leben des Malers nicht allzu viel bekannt. Als Sohn des ebenfalls als Stilllebenmaler tätigen Andrea Scacciati dürfte er von diesem ausgebildet worden sein. Später wurde er Leiter des „Opificio delle Pietre Dure“, der berühmten 1588 von Großherzog Ferdinando de' Medici gegründeten Manufaktur für die Bearbeitung von Halbedelsteinen. Zum Künstler vgl. M. M. Sinari: Pietro Neri Scacciati in: La natura morta in Italia, 2 Bde., Mailand 1989, S. 597-599.
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