Säbel für Offiziere der Infanterie um 1816 in Luxusausführung. Elegant geschwungene Rückenklinge mit beidseitiger Hohlbahn und Pandurenspitze, beidseitig geätzt, vergoldet und gebläut. Im feinen Ätzdekor zu beiden Seiten zwischen Ranken und Trophäen das vergoldete sächsische Königswappen, am Klingenrücken die Herstellergravur "E. L. Voigt Haupt Zeughaus Schwerdfeger in Dresden". Fein reliefiertes, feuervergoldetes Buntmetall-Bügelgefäß mit Löwenkopfknauf, auf dem Griffbügel außen das bekrönte sächsische Wappen. Auf der Parierstange die beidseitige Widmung "Dankbarkeit und Liebe / des Schützen und Jägercorps" und auf den Parierlappen die Trägerinitialen "H R". Schauseitig an der Parierstange sowie auf dem Knauf insgesamt drei eingesetzte, geschliffene rote und blaue Edelsteine (synthetisch?). Griff mit schwarzer Belederung und intakter Drahtwicklung. Scheide aus Nickelblech mit den typisch sächsischen Ringaufhängungen und Verzierungen (Vergoldungsspuren), daran zwei bewegliche Trageringe. Partiell leicht beschädigt, Altersspuren. Länge 99 cm. Ungewöhnlicher, wunderschöner früher Säbel in feinster Qualität. Extrem selten. Im Fachbuch "Trag diese Wehr zu Sachsens Ehr" des Militärhistorischen Museums in Dresden von 1994 ist ein vergleichbarer Säbel in Standardausführung auf S. 67 unter Katalog-Nr. 70 abgebildet. Im Jahr 1809 wurde ein Schützen- und Jägerkorps zur Sicherung der Landesgrenzen nach Böhmen aufgestellt. Im Jahr 1813 erfolgte die Erweiterung zum Jägerbataillon mit 4 Kompanien. 1815 hatte die Einheit eine Stärke von 14 Offizieren und 588 Jägern. Im Jahr 1809 wurden auch zwei Schützenbataillone aufgestellt mit jeweils drei Offizieren und 120 Schützen. Mit der Reorganisation der sächsischen Armee im Jahr 1810 wurden aus den Bataillonen zwei Regimenter "leichte Infanterie" gebildet, die zusammen mit dem Jägerkorps eine leichte Brigade bildeten. Ab 1819 wurden die beiden Schützenbataillone mit dem Jägerbataillon zu einer Halbbrigade leichter Infanterie zusammengefasst. Zustand:II Kategorie: Sachsen Königreich
Säbel für Offiziere der Infanterie um 1816 in Luxusausführung. Elegant geschwungene Rückenklinge mit beidseitiger Hohlbahn und Pandurenspitze, beidseitig geätzt, vergoldet und gebläut. Im feinen Ätzdekor zu beiden Seiten zwischen Ranken und Trophäen das vergoldete sächsische Königswappen, am Klingenrücken die Herstellergravur "E. L. Voigt Haupt Zeughaus Schwerdfeger in Dresden". Fein reliefiertes, feuervergoldetes Buntmetall-Bügelgefäß mit Löwenkopfknauf, auf dem Griffbügel außen das bekrönte sächsische Wappen. Auf der Parierstange die beidseitige Widmung "Dankbarkeit und Liebe / des Schützen und Jägercorps" und auf den Parierlappen die Trägerinitialen "H R". Schauseitig an der Parierstange sowie auf dem Knauf insgesamt drei eingesetzte, geschliffene rote und blaue Edelsteine (synthetisch?). Griff mit schwarzer Belederung und intakter Drahtwicklung. Scheide aus Nickelblech mit den typisch sächsischen Ringaufhängungen und Verzierungen (Vergoldungsspuren), daran zwei bewegliche Trageringe. Partiell leicht beschädigt, Altersspuren. Länge 99 cm. Ungewöhnlicher, wunderschöner früher Säbel in feinster Qualität. Extrem selten. Im Fachbuch "Trag diese Wehr zu Sachsens Ehr" des Militärhistorischen Museums in Dresden von 1994 ist ein vergleichbarer Säbel in Standardausführung auf S. 67 unter Katalog-Nr. 70 abgebildet. Im Jahr 1809 wurde ein Schützen- und Jägerkorps zur Sicherung der Landesgrenzen nach Böhmen aufgestellt. Im Jahr 1813 erfolgte die Erweiterung zum Jägerbataillon mit 4 Kompanien. 1815 hatte die Einheit eine Stärke von 14 Offizieren und 588 Jägern. Im Jahr 1809 wurden auch zwei Schützenbataillone aufgestellt mit jeweils drei Offizieren und 120 Schützen. Mit der Reorganisation der sächsischen Armee im Jahr 1810 wurden aus den Bataillonen zwei Regimenter "leichte Infanterie" gebildet, die zusammen mit dem Jägerkorps eine leichte Brigade bildeten. Ab 1819 wurden die beiden Schützenbataillone mit dem Jägerbataillon zu einer Halbbrigade leichter Infanterie zusammengefasst. Zustand:II Kategorie: Sachsen Königreich
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