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Auktionsarchiv: Los-Nr. 1138

Seltener Teller "Kindheit und Frühling"

Schätzpreis
1.000 € - 1.500 €
ca. 1.131 $ - 1.696 $
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 1138

Seltener Teller "Kindheit und Frühling"

Schätzpreis
1.000 € - 1.500 €
ca. 1.131 $ - 1.696 $
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Seltener Teller "Kindheit und Frühling" Porzellan, kobaltblauer Unterglasurfond mit pâte-sur-pâte-Malerei, Vergoldung sowie wenig Reliefgold. Die Fahne mit Kettdurchbruch und Reliefblüten. Im Spiegel die goldgerahmte Darstellung einer sitzenden antikisierenden jungen Frau mit zwei Kindern. Blaumarke Schwerter mit betonten Knäufen, Drehernummer 9. Wenige Kratzer im Fond. D 22,6 cm. Meissen, um 1880, der Dekor wohl Julius Konrad Hentschel Sen., zugeschrieben.Die Technik der sogenannten Schlickermalerei wurde erstmals von der französischen Porzellanmanufaktur Sèvres, 1851 auf der Londoner Weltausstellung gezeigt. In Meißen gelang die Realisierung der neuartigen Dekortechnik erst ab 1878 durch den Chemiker Julius Heintze. Das Motiv des Tellers orientiert sich an einem Relief-Tondo aus dem Jahreszeiten-Lebensalter-Zyklus' des dänischen Bildhauers Berthel Thorvaldsen (1770 - 1844), das er im Jahr 1836 als Gipsmodell und später auch in Marmor ausführte.ProvenienzSammlung Renate und Tono Dreßen.LiteraturhinweiseAbgebildet im Kat. Blütenlese, Berlin-München 2018, Nr. 146. Das Marmorrelief von Berthel Thorvaldsen in der Sammlung des Thorvaldsen Museum Kopenhagen, Inv.Nr. PI 3184. In der Porzellansammlung des SKD das gleiche Relief in Kopenhagener Buiscuitporzellan ausgeführt (Inv.Nr. 27731).

Auktionsarchiv: Los-Nr. 1138
Auktion:
Datum:
19.11.2021
Auktionshaus:
Kunsthaus Lempertz KG
Neumarkt 3
50667 Köln
Deutschland
info@lempertz.com
+49 (0)221 9257290
+49 (0)221 9257296
Beschreibung:

Seltener Teller "Kindheit und Frühling" Porzellan, kobaltblauer Unterglasurfond mit pâte-sur-pâte-Malerei, Vergoldung sowie wenig Reliefgold. Die Fahne mit Kettdurchbruch und Reliefblüten. Im Spiegel die goldgerahmte Darstellung einer sitzenden antikisierenden jungen Frau mit zwei Kindern. Blaumarke Schwerter mit betonten Knäufen, Drehernummer 9. Wenige Kratzer im Fond. D 22,6 cm. Meissen, um 1880, der Dekor wohl Julius Konrad Hentschel Sen., zugeschrieben.Die Technik der sogenannten Schlickermalerei wurde erstmals von der französischen Porzellanmanufaktur Sèvres, 1851 auf der Londoner Weltausstellung gezeigt. In Meißen gelang die Realisierung der neuartigen Dekortechnik erst ab 1878 durch den Chemiker Julius Heintze. Das Motiv des Tellers orientiert sich an einem Relief-Tondo aus dem Jahreszeiten-Lebensalter-Zyklus' des dänischen Bildhauers Berthel Thorvaldsen (1770 - 1844), das er im Jahr 1836 als Gipsmodell und später auch in Marmor ausführte.ProvenienzSammlung Renate und Tono Dreßen.LiteraturhinweiseAbgebildet im Kat. Blütenlese, Berlin-München 2018, Nr. 146. Das Marmorrelief von Berthel Thorvaldsen in der Sammlung des Thorvaldsen Museum Kopenhagen, Inv.Nr. PI 3184. In der Porzellansammlung des SKD das gleiche Relief in Kopenhagener Buiscuitporzellan ausgeführt (Inv.Nr. 27731).

Auktionsarchiv: Los-Nr. 1138
Auktion:
Datum:
19.11.2021
Auktionshaus:
Kunsthaus Lempertz KG
Neumarkt 3
50667 Köln
Deutschland
info@lempertz.com
+49 (0)221 9257290
+49 (0)221 9257296
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