Auktionsarchiv: Los-Nr. 1888

Sigmar Polke*

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 1888

Sigmar Polke*

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Sigmar Polke* (Oels/Niederschlesien 1941-2010 Köln) o.T., 1999 Mischtechnik, Dispersion auf Karton auf Platte; gerahmt; 211 x 161 cm (mit Rahmen) Signiert und datiert rechts unten: Sigmar Polke 99 Provenienz direkt vom Künstler erworben; Privatsammlung, Wien; Privatsammlung, Vorarlberg; seit 2017 Privatsammlung, Schweiz Auf dem monochrom schwarzen Hintergrund wirkt die amorphe, indigoblaue Form spannungsgeladen und deutet mit ihrer expliziten Struktur und der, durch das Spiel von Blau und Weiß, erzeugten Dreidimensionalität an, dass es sich keinesfalls um Zufälligkeit handelt. Die großformatige Arbeit des Sigmar Polke macht eine mögliche Eindeutigkeit des Sichtbaren unmöglich, stellt alles in Frage und charakterisiert damit den Arbeitsstil des deutschen Künstlers, der seit den frühen 1980er-Jahren unter anderem mit photochemischen, wärme- und feuchtigkeitsempfindlichen, teilweise auch giftigen Substanzen experimentiert. Sigmar Polke ist durch Malerei und Grafik berühmt geworden, hat sich aber zeitlebens auch mit Zeichnungen, Skizzen, Objekten, Skulpturen, Fotografien, Dia-Installationen und Foto-Kopierarbeiten beschäftigt. Immer wieder verknüpft er die unterschiedlichen Medien miteinander, sodass der Betrachter sich zunächst des genauen Mediums, auf das er trifft, nicht bewusst ist. Thematisch setzt sich der Künstler in seiner Arbeit mit einem gewissen Zynismus mit Politik und sozialen Konventionen, mit künstlerischen und kulturellen Werten auseinander. Im Spätwerk, aus dem die vorliegende Arbeit stammt, kehrt Sigmar Polke zur Abstraktion zurück, die er als Student an der Düsseldorfer Akademie unter den Professoren Karl Otto Götz und Gerhard Hoehme entdeckte, von der er sich jedoch schon in jungen Jahren mit seiner spezifischen Auslegung von Pop Art abgesetzt hatte. (Clarissa Mayer-Heinisch)

Auktionsarchiv: Los-Nr. 1888
Beschreibung:

Sigmar Polke* (Oels/Niederschlesien 1941-2010 Köln) o.T., 1999 Mischtechnik, Dispersion auf Karton auf Platte; gerahmt; 211 x 161 cm (mit Rahmen) Signiert und datiert rechts unten: Sigmar Polke 99 Provenienz direkt vom Künstler erworben; Privatsammlung, Wien; Privatsammlung, Vorarlberg; seit 2017 Privatsammlung, Schweiz Auf dem monochrom schwarzen Hintergrund wirkt die amorphe, indigoblaue Form spannungsgeladen und deutet mit ihrer expliziten Struktur und der, durch das Spiel von Blau und Weiß, erzeugten Dreidimensionalität an, dass es sich keinesfalls um Zufälligkeit handelt. Die großformatige Arbeit des Sigmar Polke macht eine mögliche Eindeutigkeit des Sichtbaren unmöglich, stellt alles in Frage und charakterisiert damit den Arbeitsstil des deutschen Künstlers, der seit den frühen 1980er-Jahren unter anderem mit photochemischen, wärme- und feuchtigkeitsempfindlichen, teilweise auch giftigen Substanzen experimentiert. Sigmar Polke ist durch Malerei und Grafik berühmt geworden, hat sich aber zeitlebens auch mit Zeichnungen, Skizzen, Objekten, Skulpturen, Fotografien, Dia-Installationen und Foto-Kopierarbeiten beschäftigt. Immer wieder verknüpft er die unterschiedlichen Medien miteinander, sodass der Betrachter sich zunächst des genauen Mediums, auf das er trifft, nicht bewusst ist. Thematisch setzt sich der Künstler in seiner Arbeit mit einem gewissen Zynismus mit Politik und sozialen Konventionen, mit künstlerischen und kulturellen Werten auseinander. Im Spätwerk, aus dem die vorliegende Arbeit stammt, kehrt Sigmar Polke zur Abstraktion zurück, die er als Student an der Düsseldorfer Akademie unter den Professoren Karl Otto Götz und Gerhard Hoehme entdeckte, von der er sich jedoch schon in jungen Jahren mit seiner spezifischen Auslegung von Pop Art abgesetzt hatte. (Clarissa Mayer-Heinisch)

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