Terrine aus dem Tafelservice für den Grafen Rothenburg Porzellan, polychromer Emaildekor, Vergoldung. Modell 337, Antikzierat. Gebauchtes Gefäß auf rundem Grundriss mit fassonierter Wandung, zwei Bügelgriffen und zugehörigem Deckel mit plastischem Figurenknauf (ein Kind Geflügel haltend). Vergoldete Zierate, in den Zwickeln purpurner Schuppendekor. Auf den Schauseiten heimische Vögel und Kalitten. Blaumarke Zepter, Pressnummer 3. Mit Deckel H 27, D 21,5 cm. Berlin, KPM, um 1769.In der Geschichte des Rothenburg-Services liegt Einiges im Verborgenen. Die Parallelen beim Geschirrmodell und dem charakteristischen roten Schuppendekor lassen vermuten, dass es zeitgleich mit dem Roten Tafelservice um 1769 entstand. Dass der Empfänger des Geschirrs ein Mitglied des Grafengeschlechts Rothenburg war, wurde erst offenbar, als 156 Teile aus dem Service 1913 bei Rudolph Lepke in Berlin als Einlieferung des "Graf R." auf den Markt kamen. Hinter dem Kürzel verbarg sich ein Graf Rothenburg aus Polnisch-Nettkow. Ein umfangreiches Konvolut gelangte später in die Sammlung des Antiquitätenhändlers Hans Weinberg, New York, aus dessen Nachlass es 1977 bei Christie's in London versteigert wurde.ProvenienzHeinz Reichert, München. Berliner Privatsammlung.LiteraturhinweiseErwähnt bei Baer/Baer, Blumen für den König, Berlin 1992, S. 106 unter Nr. 3.4 (fälschlich bezeichnet als „Kleine runde Terrine“); die Form der Terrinen bei Lenz, Berliner Porzellan, Berlin 1913, Tafel 36.AusstellungBlumen für den König. 225 Jahre Breslauer Stadtschloß-Service, Staatliche Schlösser und Gärten Berlin, 5. November 1992 - 10. Januar 1993.
Terrine aus dem Tafelservice für den Grafen Rothenburg Porzellan, polychromer Emaildekor, Vergoldung. Modell 337, Antikzierat. Gebauchtes Gefäß auf rundem Grundriss mit fassonierter Wandung, zwei Bügelgriffen und zugehörigem Deckel mit plastischem Figurenknauf (ein Kind Geflügel haltend). Vergoldete Zierate, in den Zwickeln purpurner Schuppendekor. Auf den Schauseiten heimische Vögel und Kalitten. Blaumarke Zepter, Pressnummer 3. Mit Deckel H 27, D 21,5 cm. Berlin, KPM, um 1769.In der Geschichte des Rothenburg-Services liegt Einiges im Verborgenen. Die Parallelen beim Geschirrmodell und dem charakteristischen roten Schuppendekor lassen vermuten, dass es zeitgleich mit dem Roten Tafelservice um 1769 entstand. Dass der Empfänger des Geschirrs ein Mitglied des Grafengeschlechts Rothenburg war, wurde erst offenbar, als 156 Teile aus dem Service 1913 bei Rudolph Lepke in Berlin als Einlieferung des "Graf R." auf den Markt kamen. Hinter dem Kürzel verbarg sich ein Graf Rothenburg aus Polnisch-Nettkow. Ein umfangreiches Konvolut gelangte später in die Sammlung des Antiquitätenhändlers Hans Weinberg, New York, aus dessen Nachlass es 1977 bei Christie's in London versteigert wurde.ProvenienzHeinz Reichert, München. Berliner Privatsammlung.LiteraturhinweiseErwähnt bei Baer/Baer, Blumen für den König, Berlin 1992, S. 106 unter Nr. 3.4 (fälschlich bezeichnet als „Kleine runde Terrine“); die Form der Terrinen bei Lenz, Berliner Porzellan, Berlin 1913, Tafel 36.AusstellungBlumen für den König. 225 Jahre Breslauer Stadtschloß-Service, Staatliche Schlösser und Gärten Berlin, 5. November 1992 - 10. Januar 1993.
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