59 km lange Kleinbahn Trachenberg-Gutweide-Militsch-Wiesenthal in 750-mm-Schmalspur. Der Kreis Militsch im Norden des ehemaligen Regierungsbezirks Breslau erhielt 1856 durch die Oberschlesische Eisenbahn in Trachenberg im Westen des Kreisgebietes den ersten Bahnanschluß. Die Kreisstand Militsch wurde 1875 an die Oels-Gnesener Eisenbahn angeschlossen. Angestrebt wurde nun eine Verbindung beider Bahnhöfe zur Erschließung des mittleren und östlichen Kreisgebietes. Diese von der Allgemeinen Deutschen Kleinbahn-Gesellschaft initiierte Bahn eröffnete am 8.12.1894 den ersten Abschnitt von Trachenberg nach Südosten bis Przittkowitz (später: Gutweide) und dann südlich nach Prausnitz (dort Anschluß an die Breslau-Trebnitz-Prausnitzer Kleinbahn). Der zweite am 1.10.1895 eröffnete Abschnitt von Przittkowitz nach Osten führte über Militsch in den Bartschbruch, überschritt dann die Kreis- und Provinzgrenze und endete in Sulmirschütz (Kreis Adelnau). Nach dem 1. Weltkrieg wurde die Provinz Posen polnisch, und die Bahn endete nun in Niederwiesenthal (die letzten 4 km lagen auf bei Deutschland verbliebenem Gebiet). Nach 1945 wurde wieder die ganze Strecke befahren. Die Bahn wurde verstaatlicht und mit der Breslau-Trebnitz-Prausnitzer Kleinbahn vereinigt zur Wroclawska Kolej Dojazdowa (Breslauer Vorortbahn). Am 14.9.1991 wurde auch der letzte Streckenabschnitt Prausnitz-Militsch stillgelegt.
Großformatig und sehr dekorativ, Umrahmung im Historismus-Stil mit geflügeltem Rad. Originalunterschriften.
59 km lange Kleinbahn Trachenberg-Gutweide-Militsch-Wiesenthal in 750-mm-Schmalspur. Der Kreis Militsch im Norden des ehemaligen Regierungsbezirks Breslau erhielt 1856 durch die Oberschlesische Eisenbahn in Trachenberg im Westen des Kreisgebietes den ersten Bahnanschluß. Die Kreisstand Militsch wurde 1875 an die Oels-Gnesener Eisenbahn angeschlossen. Angestrebt wurde nun eine Verbindung beider Bahnhöfe zur Erschließung des mittleren und östlichen Kreisgebietes. Diese von der Allgemeinen Deutschen Kleinbahn-Gesellschaft initiierte Bahn eröffnete am 8.12.1894 den ersten Abschnitt von Trachenberg nach Südosten bis Przittkowitz (später: Gutweide) und dann südlich nach Prausnitz (dort Anschluß an die Breslau-Trebnitz-Prausnitzer Kleinbahn). Der zweite am 1.10.1895 eröffnete Abschnitt von Przittkowitz nach Osten führte über Militsch in den Bartschbruch, überschritt dann die Kreis- und Provinzgrenze und endete in Sulmirschütz (Kreis Adelnau). Nach dem 1. Weltkrieg wurde die Provinz Posen polnisch, und die Bahn endete nun in Niederwiesenthal (die letzten 4 km lagen auf bei Deutschland verbliebenem Gebiet). Nach 1945 wurde wieder die ganze Strecke befahren. Die Bahn wurde verstaatlicht und mit der Breslau-Trebnitz-Prausnitzer Kleinbahn vereinigt zur Wroclawska Kolej Dojazdowa (Breslauer Vorortbahn). Am 14.9.1991 wurde auch der letzte Streckenabschnitt Prausnitz-Militsch stillgelegt.
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