Auch die Luba im südöstlichen Kongo kennen - wie ihre Nachbarn, die Songye - den Männer-Geheimbund ‘Bwadi Bwa Kifwebe’. Dieser Geheimbund erfüllt Polizei-Funktionen und tritt bei Initiationen und Begräbnissen auf. Seine Mitglieder tragen dabei solche ‘Kifwebe-Masken’ und Ganzkörper-Kostüme aus Fasern. Bei den häufigeren ‘Kifwebe-Masken’ der Songye, treten die Augen, Nasen und Münder oft stark hervor und die typischen Relief-Linien tragen kräftige Farb-Kontraste. (siehe Kat.-Nr.98) Im Unterschied dazu sind die selteneren ‘Kifwebe-Masken’ der Luba viel runder bis ganz rund gestaltet und ihre Maskengesichter, mit den charakteristischen Relief-Linien, sind meist einheitlich schwarzbraun gefärbt. Bisweilen mit ruhigen, weissen Flächen oder mit kleineren, weissen Akzenten versehen. Wie bei der vorliegenden ‘Kifwebe-Maske’ der Luba die kleinen, weissen Flächen an den geschlitzten Augen. Sonst ist dieses schön gestaltete Stück einheitlich dunkelbraun gefärbt. Samt seiner weit nach unten gezogenen, ovalen Kinn-Partie, dem zentralen Wulst vom Scheitel bis zur Nasenspitze, über dem kleinen, vorspringenden Mund. Sehr gut gelungen ist das Muster aus feinen, schmalen Relief-Linien, das sich innerhalb eines glatten, äußeren Rahmens flächendeckend über das ganze Maskengesicht zieht. Man beachte besonders die Wellen-Form im Mittelteil! Aus hartem Holz dünnwandig geschnitzt. Ein Riss am Scheitel oben trägt eine alte Original-Repartur mit Rattan-Streifen. Nur minimale, kleine Ausbrüche an Relief-Rillen und Befestigungs-Löchern am Kinn, durch langen Gebrauch des Masken-Kostüms. Sonst keine Schäden. Gute, teils glänzende Patina vorne und hinten. H: 44 cm; B: 24 cm. 1. Hälfte 20. Jh.. (ME) Provenienz: Französische Privatsammlung. Lit.: ‘The Tribal Arts of Africa’ von Jean-Baptiste Bacquart, S. 156, Abb. 1.
Auch die Luba im südöstlichen Kongo kennen - wie ihre Nachbarn, die Songye - den Männer-Geheimbund ‘Bwadi Bwa Kifwebe’. Dieser Geheimbund erfüllt Polizei-Funktionen und tritt bei Initiationen und Begräbnissen auf. Seine Mitglieder tragen dabei solche ‘Kifwebe-Masken’ und Ganzkörper-Kostüme aus Fasern. Bei den häufigeren ‘Kifwebe-Masken’ der Songye, treten die Augen, Nasen und Münder oft stark hervor und die typischen Relief-Linien tragen kräftige Farb-Kontraste. (siehe Kat.-Nr.98) Im Unterschied dazu sind die selteneren ‘Kifwebe-Masken’ der Luba viel runder bis ganz rund gestaltet und ihre Maskengesichter, mit den charakteristischen Relief-Linien, sind meist einheitlich schwarzbraun gefärbt. Bisweilen mit ruhigen, weissen Flächen oder mit kleineren, weissen Akzenten versehen. Wie bei der vorliegenden ‘Kifwebe-Maske’ der Luba die kleinen, weissen Flächen an den geschlitzten Augen. Sonst ist dieses schön gestaltete Stück einheitlich dunkelbraun gefärbt. Samt seiner weit nach unten gezogenen, ovalen Kinn-Partie, dem zentralen Wulst vom Scheitel bis zur Nasenspitze, über dem kleinen, vorspringenden Mund. Sehr gut gelungen ist das Muster aus feinen, schmalen Relief-Linien, das sich innerhalb eines glatten, äußeren Rahmens flächendeckend über das ganze Maskengesicht zieht. Man beachte besonders die Wellen-Form im Mittelteil! Aus hartem Holz dünnwandig geschnitzt. Ein Riss am Scheitel oben trägt eine alte Original-Repartur mit Rattan-Streifen. Nur minimale, kleine Ausbrüche an Relief-Rillen und Befestigungs-Löchern am Kinn, durch langen Gebrauch des Masken-Kostüms. Sonst keine Schäden. Gute, teils glänzende Patina vorne und hinten. H: 44 cm; B: 24 cm. 1. Hälfte 20. Jh.. (ME) Provenienz: Französische Privatsammlung. Lit.: ‘The Tribal Arts of Africa’ von Jean-Baptiste Bacquart, S. 156, Abb. 1.
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