WEIBLICHE ALLEGORIE IN GESTALT DER ATHENE MIT ATTRIBUTEN DES CHRISTENTUMS Öl auf Leinwand. 52 x 40 cm. Verso auf der Leinwand Aufschrift in Schwarz sowie Nummerierung „80“. Auf dem Rahmen älteres Schild mit irrtümlicher Zuweisung „Luca Giordano“. In dekorativem Rahmen.
Bislang in der Literatur nicht hinreichend gedeutetes und ikonografisch seltenes Bildthema. Athene oder Minerva, die antike Göttin der Wissenschaften, hier auf einer Wolke thronend wiedergegeben, mit Helm und Schild, ihr Blick nach oben auf die Lichtstrahlen gerichtet, während ihre linke Hand auf ein Lamm im Strahlenkranz weist, das auf einem Buch liegt, daneben zwei Putten. Links im Hintergrund weitere geflügelte Engelsköpfe in den Wolken. Bei der Darstellung handelt es sich um die seit der Renaissance aufgekommene Problematik, die Antike mit dem Christentum zu vereinigen. Hier wird die Göttin der Wissenschaften dargestellt, wie sie die himmlische Botschaft erhält, die sie in den Dienst der christlichen Theologie und Wissenschaft stellt. So ist sie gleichsam als Allegorie der Vermittlung zwischen Antike und Christentum zu sehen. Dem Gedanken entsprechend enthält ihr Schild nicht das Medusenhaupt der Antike, sondern die Taube des Heiligen Geistes. Gleichzeitig sollen die christlichen Schriften, hier rechts im Bild, gleichgesetzt werden mit den profanen Wissenschaften. Die Malweise zeigt einen lockeren Pinselstrich, dennoch einen fest gefügten Aufbau, unter bewusster Verwendung kühler, ins Grau-Blau und Gold-Gelb ziehender Farben. Die Darstellung oval abgerundet, eingegrenzt durch eine ockergelbe, feine Einrahmung, die Ecken in Braun, auf rechteckiger Leinwand. (1222165) (18) Corrado Giaquinto 1703 Molfetta – 1765 Naples, attributed FEMALE ALLEGORY AS ATHENA WITH ATTRIBUTES OF CHRISTENDOM Oil on canvas. 52 x 40 cm. Inscribed in black on the back of the canvas and no. “80“. Frame with older plaque and incorrect artist name “Luca Giordano“. In decorative frame.
WEIBLICHE ALLEGORIE IN GESTALT DER ATHENE MIT ATTRIBUTEN DES CHRISTENTUMS Öl auf Leinwand. 52 x 40 cm. Verso auf der Leinwand Aufschrift in Schwarz sowie Nummerierung „80“. Auf dem Rahmen älteres Schild mit irrtümlicher Zuweisung „Luca Giordano“. In dekorativem Rahmen.
Bislang in der Literatur nicht hinreichend gedeutetes und ikonografisch seltenes Bildthema. Athene oder Minerva, die antike Göttin der Wissenschaften, hier auf einer Wolke thronend wiedergegeben, mit Helm und Schild, ihr Blick nach oben auf die Lichtstrahlen gerichtet, während ihre linke Hand auf ein Lamm im Strahlenkranz weist, das auf einem Buch liegt, daneben zwei Putten. Links im Hintergrund weitere geflügelte Engelsköpfe in den Wolken. Bei der Darstellung handelt es sich um die seit der Renaissance aufgekommene Problematik, die Antike mit dem Christentum zu vereinigen. Hier wird die Göttin der Wissenschaften dargestellt, wie sie die himmlische Botschaft erhält, die sie in den Dienst der christlichen Theologie und Wissenschaft stellt. So ist sie gleichsam als Allegorie der Vermittlung zwischen Antike und Christentum zu sehen. Dem Gedanken entsprechend enthält ihr Schild nicht das Medusenhaupt der Antike, sondern die Taube des Heiligen Geistes. Gleichzeitig sollen die christlichen Schriften, hier rechts im Bild, gleichgesetzt werden mit den profanen Wissenschaften. Die Malweise zeigt einen lockeren Pinselstrich, dennoch einen fest gefügten Aufbau, unter bewusster Verwendung kühler, ins Grau-Blau und Gold-Gelb ziehender Farben. Die Darstellung oval abgerundet, eingegrenzt durch eine ockergelbe, feine Einrahmung, die Ecken in Braun, auf rechteckiger Leinwand. (1222165) (18) Corrado Giaquinto 1703 Molfetta – 1765 Naples, attributed FEMALE ALLEGORY AS ATHENA WITH ATTRIBUTES OF CHRISTENDOM Oil on canvas. 52 x 40 cm. Inscribed in black on the back of the canvas and no. “80“. Frame with older plaque and incorrect artist name “Luca Giordano“. In decorative frame.
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