Die Hochzeit zu Kana, Öl auf Leinwand, 136 x 206 cm, gerahmt Provenienz: Gilberto Zabert Gallery, Turin, 1992; europäische Privatsammlung; dort durch den jetzigen Besitzer erworben Die Hochzeit bei Kana beinhaltet das Wunder, bei dem Jesus Wasser in Wein verwandelt, und ist hier als prächtiges Fest dargestellt, wie es für die venezianische Gesellschaft des 16. Jahrhunderts typisch ist: himmlische und profane Welt treffen aufeinander. Trotz der hohen Ausführungsqualität des vorliegenden Gemäldes war es bisher nicht möglich, den Künstler zu bestimmen. Das Werk spiegelt den Stil Paolo Veroneses und dessen Hochzeit zu Kana wider, die sich heute im Louvre in Paris befindet und die der Künstler des vorliegenden Gemäldes gekannt haben muss. Es wurde eine Zuschreibung an Michele Damaskinos, einen führenden Vertreter der kretischen Schule, vorgeschlagen, die im 16. und 17. Jahrhundert, als Kreta unter venezianischer Herrschaft stand, eine Hochblüte erlebte. Der Künster war praktisch ein Zeitgenosse El Grecos, des gefeiertsten Malers dieser Region, doch obgleich Damaskinos ebenfalls nach Italien ging, blieb er stilistisch näher an seinen Wurzeln. Über das Leben Damaskinos’ ist wenig bekannt. Er wurde in Candia (dem heutigen Heraklion) geboren. Damaskinos verbrachte mehrere Jahre in Venedig und bereiste Italien ausgiebig. Von 1577 bis 1582 war er Mitglied der griechischen Bruderschaft von Venedig, wo er 1574 eingetroffen war. Gemeinsam mit Emmanuel Tzanes arbeitete er in der griechisch-orthodoxen Kathedrale San Giorgio dei Greci in Venedig. 1584 kehrte er nach Griechenland zurück und war danach hauptsächlich auf Kreta und den Ionischen Inseln tätig.
Die Hochzeit zu Kana, Öl auf Leinwand, 136 x 206 cm, gerahmt Provenienz: Gilberto Zabert Gallery, Turin, 1992; europäische Privatsammlung; dort durch den jetzigen Besitzer erworben Die Hochzeit bei Kana beinhaltet das Wunder, bei dem Jesus Wasser in Wein verwandelt, und ist hier als prächtiges Fest dargestellt, wie es für die venezianische Gesellschaft des 16. Jahrhunderts typisch ist: himmlische und profane Welt treffen aufeinander. Trotz der hohen Ausführungsqualität des vorliegenden Gemäldes war es bisher nicht möglich, den Künstler zu bestimmen. Das Werk spiegelt den Stil Paolo Veroneses und dessen Hochzeit zu Kana wider, die sich heute im Louvre in Paris befindet und die der Künstler des vorliegenden Gemäldes gekannt haben muss. Es wurde eine Zuschreibung an Michele Damaskinos, einen führenden Vertreter der kretischen Schule, vorgeschlagen, die im 16. und 17. Jahrhundert, als Kreta unter venezianischer Herrschaft stand, eine Hochblüte erlebte. Der Künster war praktisch ein Zeitgenosse El Grecos, des gefeiertsten Malers dieser Region, doch obgleich Damaskinos ebenfalls nach Italien ging, blieb er stilistisch näher an seinen Wurzeln. Über das Leben Damaskinos’ ist wenig bekannt. Er wurde in Candia (dem heutigen Heraklion) geboren. Damaskinos verbrachte mehrere Jahre in Venedig und bereiste Italien ausgiebig. Von 1577 bis 1582 war er Mitglied der griechischen Bruderschaft von Venedig, wo er 1574 eingetroffen war. Gemeinsam mit Emmanuel Tzanes arbeitete er in der griechisch-orthodoxen Kathedrale San Giorgio dei Greci in Venedig. 1584 kehrte er nach Griechenland zurück und war danach hauptsächlich auf Kreta und den Ionischen Inseln tätig.
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