Auktionsarchiv: Los-Nr. 655

Joseph Marioni Cincinnati/Ohio 1943

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 655

Joseph Marioni Cincinnati/Ohio 1943

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Joseph Marioni Cincinnati/Ohio 1943 Green Painting 1992 Acryl auf Leinwand. 180 x 170 cm. Auf der umgeschlagenen Leinwand signiert, betitelt und beschriftet 'GREEN PAINTING Jos. Marioni JOSEPH MARIONI PAINTER' sowie mit Maß- und technischen Angaben. Provenienz Peter Blum Gallery, New York (mit rückseitigem Aufkleber); Privatsammlung, Süddeutschland Ausstellungen New York 1998 (Peter Blum Gallery), Joseph Marioni Paintings 1992-1998 „Die Zurückhaltung des Künstlers ist von geradezu ethischer Bedeutung, da sie der ausgewogenen Balance des Ganzen dient. Marionis ebenso behutsame wie respektvolle Auseinandersetzung mit dem Bild, die das Wesen des Objektes anerkennt, ohne sich aufzudrängen, steht beispielhaft für einen kultivierten Umgang mit den Dingen, die uns umgeben. Das Bild wird zu einem anspruchsvollen Gegenüber, das seine eigene Position - seine eigene Präsenz hier und jetzt - behauptet. Bei aller Unmittelbarkeit der Farbwahrnehmung bewahrt es stets die Distanz, so dass sich emotionale Annäherung und verhaltene Unnahbarkeit die Waage halten. Angesichts dieser Spannungen zwischen Einfühlung und Selbstkontrolle, die dem Künstler wie auch dem Betrachter abverlangt werden, ist es selbstverständlich, wenn Marioni im Verlauf eines Interviews mehrfach hervorhebt, dass seine Malerei sehr viel mit Intimität zu tun hat - eine Intimität, die jedoch eine äußerst differenzierte ist.“ (Hannelore Kersting, Über die Radikalität von Joseph Marioni Ein Nachwort, in: Städtisches Museum Abteiberg (Hg.), Joseph Marioni Malerei, Mönchengladbach 1988, S.47).

Auktionsarchiv: Los-Nr. 655
Beschreibung:

Joseph Marioni Cincinnati/Ohio 1943 Green Painting 1992 Acryl auf Leinwand. 180 x 170 cm. Auf der umgeschlagenen Leinwand signiert, betitelt und beschriftet 'GREEN PAINTING Jos. Marioni JOSEPH MARIONI PAINTER' sowie mit Maß- und technischen Angaben. Provenienz Peter Blum Gallery, New York (mit rückseitigem Aufkleber); Privatsammlung, Süddeutschland Ausstellungen New York 1998 (Peter Blum Gallery), Joseph Marioni Paintings 1992-1998 „Die Zurückhaltung des Künstlers ist von geradezu ethischer Bedeutung, da sie der ausgewogenen Balance des Ganzen dient. Marionis ebenso behutsame wie respektvolle Auseinandersetzung mit dem Bild, die das Wesen des Objektes anerkennt, ohne sich aufzudrängen, steht beispielhaft für einen kultivierten Umgang mit den Dingen, die uns umgeben. Das Bild wird zu einem anspruchsvollen Gegenüber, das seine eigene Position - seine eigene Präsenz hier und jetzt - behauptet. Bei aller Unmittelbarkeit der Farbwahrnehmung bewahrt es stets die Distanz, so dass sich emotionale Annäherung und verhaltene Unnahbarkeit die Waage halten. Angesichts dieser Spannungen zwischen Einfühlung und Selbstkontrolle, die dem Künstler wie auch dem Betrachter abverlangt werden, ist es selbstverständlich, wenn Marioni im Verlauf eines Interviews mehrfach hervorhebt, dass seine Malerei sehr viel mit Intimität zu tun hat - eine Intimität, die jedoch eine äußerst differenzierte ist.“ (Hannelore Kersting, Über die Radikalität von Joseph Marioni Ein Nachwort, in: Städtisches Museum Abteiberg (Hg.), Joseph Marioni Malerei, Mönchengladbach 1988, S.47).

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