Joseph Marioni Cincinnati/Ohio 1943 Yellow painting 1990 Acryl auf Leinwand. 70 x 65 cm. Auf der umgeschlagenen Leinwand signiert und betitelt 'YELLOW PAINTING Jos. Marioni' sowie mit Maß- und technischen Angaben. Provenienz Galerie Rolf Ricke, Köln; Privatsammlung, Schweiz Ausstellungen Winterthur 1993 (Kunsthalle), Joseph Marioni Malerei (mit rückseitigem Aufkleber) Joseph Marioni entwickelt seit den 1970er Jahren monochrome Gemälde, in denen er die volle Ausdruckskraft der Farbe vergegenwärtigen möchte. Sein Schaffen wird maßgeblich geprägt von den Abstrakten Expressionisten, insbesondere von Clyfford Still Mark Rothko und Barnett Newman aber ebenso von der minimalistischen Kunst eines Brice Marden und Robert Ryman Das besondere an Marioni's Werken ist ihre unverwechselbare Farbigkeit aber auch der Farbauftrag, der den Arbeiten fast einen objekthaften Charakter verleiht. Der Künstler mischt seine Farben selber mit Pigmenten an, um die richtige Transparenz und Dichte der Farbe bestimmen zu können. Im Anschluss trägt er die mit Wasser verdünnte Acrylfarbe, mit Hilfe von Pinseln, Farbrollern oder seinen Händen, in mehreren Schichten auf Leinen auf. Dabei entstehen die Werke immer hängend an der Atelierwand, damit die Farbe, während sie im flüssigen Zustand aufgetragen wird, am Objekt herunterfließen kann. „Die Farbe steht für mich in einem funktionalen Verhältnis zu menschlichen Empfindungen. Mein besonderes Anliegen in Bezug auf Farbe richtet sich auf ihren wahrnehmbaren Gefühlsausdruck und darauf, wie das konkrete Objekt des Bildes zu einem Ort für diese Wahrnehmung werden kann. Ich sage manchmal, daß ich gerne für die Farbe täte, was Pollock für die Linie tat. Ich möchte gerne Farbe von ihren Einschränkungen befreien. Monochrome Malerei macht Farbe leichter zugänglich, sie hat ein größeres Potential, um die Wahrnehmung von Farbe zu vertiefen, und ich glaube, daß sie mit emotionaler Intimität zu tun hat. […] Es gibt ein weites Feld von Farb-Wahrnehmung, das die Malerei gerade zu erobern beginnt. Ich sehe monochrome Malerei als diesen Beginn.“ (Joseph Marioni und Hannelore Kersting, Ein Dialog, in: Hannelore Kersting (Hg.), Joseph Marioni Painter, Ausst.Kat. Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach 1994, S.28f).
Joseph Marioni Cincinnati/Ohio 1943 Yellow painting 1990 Acryl auf Leinwand. 70 x 65 cm. Auf der umgeschlagenen Leinwand signiert und betitelt 'YELLOW PAINTING Jos. Marioni' sowie mit Maß- und technischen Angaben. Provenienz Galerie Rolf Ricke, Köln; Privatsammlung, Schweiz Ausstellungen Winterthur 1993 (Kunsthalle), Joseph Marioni Malerei (mit rückseitigem Aufkleber) Joseph Marioni entwickelt seit den 1970er Jahren monochrome Gemälde, in denen er die volle Ausdruckskraft der Farbe vergegenwärtigen möchte. Sein Schaffen wird maßgeblich geprägt von den Abstrakten Expressionisten, insbesondere von Clyfford Still Mark Rothko und Barnett Newman aber ebenso von der minimalistischen Kunst eines Brice Marden und Robert Ryman Das besondere an Marioni's Werken ist ihre unverwechselbare Farbigkeit aber auch der Farbauftrag, der den Arbeiten fast einen objekthaften Charakter verleiht. Der Künstler mischt seine Farben selber mit Pigmenten an, um die richtige Transparenz und Dichte der Farbe bestimmen zu können. Im Anschluss trägt er die mit Wasser verdünnte Acrylfarbe, mit Hilfe von Pinseln, Farbrollern oder seinen Händen, in mehreren Schichten auf Leinen auf. Dabei entstehen die Werke immer hängend an der Atelierwand, damit die Farbe, während sie im flüssigen Zustand aufgetragen wird, am Objekt herunterfließen kann. „Die Farbe steht für mich in einem funktionalen Verhältnis zu menschlichen Empfindungen. Mein besonderes Anliegen in Bezug auf Farbe richtet sich auf ihren wahrnehmbaren Gefühlsausdruck und darauf, wie das konkrete Objekt des Bildes zu einem Ort für diese Wahrnehmung werden kann. Ich sage manchmal, daß ich gerne für die Farbe täte, was Pollock für die Linie tat. Ich möchte gerne Farbe von ihren Einschränkungen befreien. Monochrome Malerei macht Farbe leichter zugänglich, sie hat ein größeres Potential, um die Wahrnehmung von Farbe zu vertiefen, und ich glaube, daß sie mit emotionaler Intimität zu tun hat. […] Es gibt ein weites Feld von Farb-Wahrnehmung, das die Malerei gerade zu erobern beginnt. Ich sehe monochrome Malerei als diesen Beginn.“ (Joseph Marioni und Hannelore Kersting, Ein Dialog, in: Hannelore Kersting (Hg.), Joseph Marioni Painter, Ausst.Kat. Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach 1994, S.28f).
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