Maerten de Vos, Umkreis. Schlafender Putto in Allegorie der Vergänglichkeit. Öl auf Eichenholztafel. Holzplatte: 61 x 41 cm. Gerahmt in üppigem, breiten vergoldeten Barockrahmen: 81 x 64,5 cm. Flandern, wohl Antwerpen, um 1600 Altmeistergemälde mit Sujet der Vergänglichkeit (Memento Mori) im Bologneser Barock-Rahmen des 17. Jahrhunderts. Dargestellt ist ein unter einem Baum schlafender Putto, den rechten Arm auf um einen auf Ähren gebetteten Totenschädel legend, den Kopf auf einer Steinplatte, auf dem ein abgelaufenes Stundenglas steht. Im Hintergrund eine Landschaft mit einem erntenden Bauern sowie eine Szene mit mehreren Soldaten und einem auf einem Grab sitzenden Engel, wohl eine Allusion auf die Auferstehung Christi. Oben rechts ein Storch einfliegend, unten ein Käfer. Die Darstellung des in fein lasierender Malweise ausgeführten, allegorischen Tafelbildes mit seinen Vanitas-Symbolen, bei der die Vergänglichkeit und der Tod durch die Auferstehung Christi aufgehoben wird, basiert auf der größeren, querformatigen Komposition von Maerten de Vos (1532-1603), mit einem weiteren, Seifenblasen machenden Putto auf der rechten Bildseite - auch dieses ein typisches Vanitas-Symbol. Die Komposition ist durch einen um 1590 entstandenen Kupferstich von Raphael Sadeler (um 1560 -1628/32) überliefert (vgl. ein Exemplar im Britischen Museum London, Inventar-Nr. 1937,0915.158). Die vom Dorotheum 1999 vorgenommene Zuschreibung an Jan Sanders van Hemessen (1500-1566) scheint eher fragwürdig, während die Datierung um 1600 sicherlich zutrifft. – Guter Zustand mit Altersspuren. Holzplatte mit von hinten alt restaurierten Rissen bzw. Brüchen, einer davon auch vorn noch sichtbar. Sorgfältig gereinigt und mit Firnis überzogen. Referenz: British Museum London, Inventar-Nr. 1937,0915.158. Provenienz: Dorotheum Wien, 24.03.1999 (dort als Werkstatt des Jan Sanders van Hemessen an den Vorbesitzer verkauft. Seitdem in norddeutscher Privatsammlung.
Maerten de Vos, Umkreis. Schlafender Putto in Allegorie der Vergänglichkeit. Öl auf Eichenholztafel. Holzplatte: 61 x 41 cm. Gerahmt in üppigem, breiten vergoldeten Barockrahmen: 81 x 64,5 cm. Flandern, wohl Antwerpen, um 1600 Altmeistergemälde mit Sujet der Vergänglichkeit (Memento Mori) im Bologneser Barock-Rahmen des 17. Jahrhunderts. Dargestellt ist ein unter einem Baum schlafender Putto, den rechten Arm auf um einen auf Ähren gebetteten Totenschädel legend, den Kopf auf einer Steinplatte, auf dem ein abgelaufenes Stundenglas steht. Im Hintergrund eine Landschaft mit einem erntenden Bauern sowie eine Szene mit mehreren Soldaten und einem auf einem Grab sitzenden Engel, wohl eine Allusion auf die Auferstehung Christi. Oben rechts ein Storch einfliegend, unten ein Käfer. Die Darstellung des in fein lasierender Malweise ausgeführten, allegorischen Tafelbildes mit seinen Vanitas-Symbolen, bei der die Vergänglichkeit und der Tod durch die Auferstehung Christi aufgehoben wird, basiert auf der größeren, querformatigen Komposition von Maerten de Vos (1532-1603), mit einem weiteren, Seifenblasen machenden Putto auf der rechten Bildseite - auch dieses ein typisches Vanitas-Symbol. Die Komposition ist durch einen um 1590 entstandenen Kupferstich von Raphael Sadeler (um 1560 -1628/32) überliefert (vgl. ein Exemplar im Britischen Museum London, Inventar-Nr. 1937,0915.158). Die vom Dorotheum 1999 vorgenommene Zuschreibung an Jan Sanders van Hemessen (1500-1566) scheint eher fragwürdig, während die Datierung um 1600 sicherlich zutrifft. – Guter Zustand mit Altersspuren. Holzplatte mit von hinten alt restaurierten Rissen bzw. Brüchen, einer davon auch vorn noch sichtbar. Sorgfältig gereinigt und mit Firnis überzogen. Referenz: British Museum London, Inventar-Nr. 1937,0915.158. Provenienz: Dorotheum Wien, 24.03.1999 (dort als Werkstatt des Jan Sanders van Hemessen an den Vorbesitzer verkauft. Seitdem in norddeutscher Privatsammlung.
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